Beruflich vernetzen

Kluges Networking heißt nicht nur Nehmen, sondern auch Geben

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Wer für die Karriere netzwerkt, sollte in alle Richtungen denken - und sich nicht nur Mentoren suchen, sondern selbst Mentor werden. Foto: Franziska Gabbert

Nicht nur an den eigenen Vorteil denken, sondern auch etwas anbieten - so wird Networking erfolgreicher, sagen Karriereexperten. Hilfreich kann auch eine Übersicht über die eigenen beruflichen Kontakte sein.

Hamburg (dpa/tmn) - Wer effektiv netzwerken möchte, sollte nicht nur auf seinen eigenen Vorteil schauen. Genauso wichtig ist es, anderen zu helfen.

Denn: Wer etwas zu geben habe, dem falle bei Bedarf auch das Nehmen leichter, erklärt Karriereberaterin Andrea Gutmann in der Zeitschrift "Brigitte" (Ausgabe 12/2019). Für einen guten Überblick empfiehlt sie die eigenen Kontakte auf einem großem Blatt Papier darzustellen. Dieses Netzwerk sollten Berufstätige dann regelmäßig aktivieren.

Um selbst Vorbild oder Mentor zu werden, können schon kleine Gesten Wirkung zeigen. Etwa, einen interessanten Branchen-Newsletter weiterzuleiten oder Nachwuchs-Kollegen vor einer Präsentation Insidertipps zu geben.

Wichtig sei außerdem, geschlechterübergreifend zu netzwerken. Das gelte insbesondere für Frauen, die oftmals unter sich bleiben und nur mit Kolleginnen auf gleicher Ebene den Austausch suchen würden. Das führt der Expertin zufolge zu Stillstand - nicht zu beruflicher Veränderung.

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