Bewerbung

Warnsignale beim Jobinterview: Bei diesen Anzeichen sollten Sie die Stelle nicht antreten

Es gibt Fragen und Situationen, die zeigen, dass die anvisierte Stelle doch nicht so rosig ist, wie gedacht.
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Es gibt Fragen und Situationen, die zeigen, dass die anvisierte Stelle doch nicht so rosig ist, wie gedacht.

Bei einem Bewerbungsgespräch muss der Bewerber zeigen, was er kann. Doch auch er selbst sollte Augen und Ohren offen halten und prüfen, ob er den Job wirklich will.

Es geht schon los mit dem Lebenslauf*, doch die Bewerbungsgespräche selbst haben es dann wirklich in sich. Es sind Drucksituationen, die für den Bewerber mit viel Nervosität einhergehen. Oft übersieht man dadurch bestimmte Anzeichen und Warnsignale, dass der anvisierte Job doch gar nicht so toll ist, wie man dachte – oder, dass es einen riesigen Nachteil gibt. Das kann auch bei der Bewerbung zum Traumjob und beim besten Arbeitgeber Deutschlands passieren. Nachfolgend zeigen wir Ihnen die größten Warnsignale, bei denen Sie sich mindestens zweimal überlegen sollten, ob der Job wirklich der richtige ist.

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Warnsignale beim Jobinterview: Unbedingt beachten

Das Social-News-Netzwerk Reddit bietet in vielen Fällen einen unglaublichen Fundus an Wissen. In bestimmten Threads ist dieses Gold wert. So auch in diesem: u/pbourree postete die Frage, welche subtilen Warnzeichen bei einem Vorstellungsgespräch darauf hinweisen, dass die tatsächliche Arbeit nicht gut sei. Und unzählige private User antworteten und berichteten authentisch aus ihren eigenen Erfahrungen. Welche Warnsignale gibt es noch? Wir haben die wichtigsten zusammengefasst. Darauf sollten Sie beim Bewerbungsgespräch achten:

  • Überstunden: Wenn es um Überstunden geht und dem Bewerber gesagt wird, dass Überstunden zwar freiwillig seien, aber die meisten Mitarbeiter trotzdem regelmäßig länger bleiben würden, heißt das: Die Überstunden sind nicht freiwillig!
  • Schlechte Stimmung: Wenn das Jobinterview mit zwei Gesprächspartnern geführt wird, deren Verhältnis untereinander alles andere als rosig ist, sollte man das als klares Warnsignal auffassen: In der Bürostimmung scheint es zu knirschen.
  • Arbeit in der Freizeit: Ein User berichtet davon, bei einem Vorstellungsgespräch gefragt worden zu sein, ob er ab und zu an Wochenenden arbeiten könne – ohne Bezahlung. Ein recht offensichtliches Warnsignal, das auf keinen Fall leichtfertig abgetan werden sollte.
  • Viele Bewerber: Wenn Ihnen der Personaler sagt, dass sich viele um den Job beworben hätten und dieser sehr gefragt sei, ist meistens das Gegenteil der Fall. Und wer auf diese Art Druck auf den Bewerber ausübt, hat in der Regel auch keinen tollen Job anzubieten.
  • Ungeduldige Personaler: Es sollte völlig normal sein, dass sich der Bewerber den vorgelegten Vertrag der anvisierten Stelle genauestens durchliest. Werden Sie aber dazu gedrängt, den Vertrag endlich zu unterschreiben, ohne Zeit zu haben, ihn durchzulesen, hat das meistens einen Grund...
  • Unklare Tätigkeitsbeschreibung: Ein User auf Reddit betont, wie wichtig es sei, dass der Personaler den Aufgabenbereich klar und deutlich umschreiben kann. Ist das nicht der Fall, landet man oft in der schwierigen Situation, viel zu viel zu tun zu haben, aber dennoch keine Arbeiten mit positiven Feedback abschließen zu können.

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Das Bauchgefühl liegt selten daneben

Kommt Ihnen ein Bewerbungsgespräch komisch vor, antwortet der Personaler auf bestimmte Fragen ausweichend, oder wirkt die Stimmung im Büro angespannt, sind das grundsätzliche Warnsignale. Oft schiebt man diese intuitiv beiseite. Man hatte ja das Ziel, den Job zu bekommen und sich auch hoffnungsvoll darauf beworben – wenn dieser letztlich dann gar nicht so toll ist, wie es den Anschein hatte, sollte man dies akzeptieren und sich die Stelle nicht schönreden. (fh) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

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