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Gehaltsabrechnung: Wie lange muss ich sie aufbewahren? Die Frist ist kürzer als viele denken

Ihre Gehaltsabrechnungen sollten Sie gut aufbewahren, denn sie belegen Ihre Einkünfte. Doch die Frist ist kürzer, als viele Arbeitnehmer wohl vermuten.

Die monatliche Gehaltsabrechnung* vom Arbeitgeber füllt mit der Zeit ganze Ordner im heimischen Regal. Doch auch wenn die Lohnzettel viel Platz einnehmen, sollten Sie diese gut aufbewahren: Sie gelten als wichtiger Beleg für Ihre Einkünfte.

Aufbewahrungsfrist: So lange sollten Sie Gehaltsabrechnungen aufbewahren

Viele Beschäftigte glauben, Gehaltsabrechnungen müssten zehn Jahre oder sogar bis zur Rente abgelegt werden. Doch das ist gar nicht nötig. Stiftung Warentest empfiehlt, die Lohnzettel lediglich für das laufende Kalenderjahr aufzubewahren. „Stimmt die elektronische Lohn­steuer­bescheinigung des Arbeit­gebers am Jahres­ende, können die monatlichen Abrechnungen weg“, heißt es auf der Internetseite der Stiftung.

Lesen Sie auch: Das bedeuten die Abkürzungen auf Ihrer Gehaltsabrechnung wirklich.

Die Aufbewahrungsfrist für Gehaltsabrechnungen sollte jeder Arbeitnehmer im Kopf haben.

Kann ich Gehaltabrechnungen auch digital aufbewahren?

Die Gehaltsabrechnungen müssen Sie dabei nicht im Original aufbewahren: Eine Kopie genügt laut Stiftung Warentest. Wer seine Gehaltszettel also lieber digitalisieren will, kann dies getrost machen.

Warum muss ich Gehaltsabrechnungen aufbewahren?

Mit der Gehaltsabrechnung weisen Sie Arbeits­verhält­nisse und Betriebs­rentenzah­lungen nach­. Deshalb ist es wichtig, dass diese Unterlagen nicht sofort im Müll landen. Falls Sie diese dennoch verlieren, können Sie eine Zweitausfertigung der Gehaltsabrechnungen auch in der Personalabteilung erhalten. Doch Vorsicht: Arbeitgeber sind lediglich für eine bestimmte Zeit verpflichtet, die Lohnzettel ihrer Mitarbeiter aufzubewahren. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Gehaltsabrechnungen immer prüfen

Übrigens: Ihre monatliche Gehaltsabrechnung sollten Sie immer prüfen, denn bei der Lohnabrechnung schleicht sich schon mal der ein oder andere Fehlerteufel ein. Welche Punkte der Gehaltsabrechnung Sie immer auf Fehler überprüfen sollten, erfahren Sie hier. (as) *Merkur.de ist teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Mehr zum Thema: Wie lange muss ich Arbeitsverträge aufbewahren?

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Die fünf bestbezahlten Berufe, für die Sie kein Studium brauchen

Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden.
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt.
Platz 4: Bankkaufmann/-frau. Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat.
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung.
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Rubriklistenbild: © Arno Burgi/dpa

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