Strenge Auflagen

Corona-Lockdown: Müssen Friseure jetzt wieder schließen?

Wenn Friseure ihre Salons wieder öffnen, müssen sie und ihre Kunden einen Mundschutz tragen. Foto: Thierry Roge/BELGA/dpa
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Wenn Friseure ihre Salons wieder öffnen, müssen sie und ihre Kunden einen Mundschutz tragen. Foto: Thierry Roge/BELGA/dpa

Bund und Länder haben sich auf einen erneuten Lockdown im Kampf gegen COVID-19 geeinigt. Viele Betriebe müssen ab 2. November schließen. Zählen Friseure auch dazu?

  • Am Mittwoch haben sich Bund und Länder auf massive Beschränkungen des öffentlichen Lebens verständigt, um die rasant wachsenden Infektionszahlen mit dem Corona-Virus* zu stoppen.
  • Viele Betriebe wie Gaststätten, Kinos oder Fitnesstudios müssen ab 2. November bis Ende des Monats schließen.
  • Friseure bleiben weiterhin geöffnet – unter strengen Auflagen.

Update vom 29. Oktober: Am Mittwoch haben sich Bund und Länder auf einen „Lockdown light“ im Kampf gegen die Corona-Pandemie geeinigt. Um den steigenden Infektionszahlen Herr zu werden, sollen viele Betriebe ab kommenden Montag bis Ende November geschlossen werden. Dazu zählen Bars und Restaurants genauso wie Tatoo- und Fitnessstudios, Kosmetikstudios, Massagepraxen und Kinos. Die gute Nachricht: Friseure sind von den Schließungen nicht betroffen, sie dürfen weiterhin geöffnet bleiben. Allerdings nur unter den bestehenden Hygienevorgaben, wie sie bereist seit dem 4. Mai gelten.

Maskenpflicht und Mindestabstand beim Friseur

Artikel vom 18. September: Zu den verpflichtenden Maßnahmen zählen unter anderem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes* für Friseure und Kunden, heißt es in dem Arbeitsschutzstandard der zuständigen Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege.

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Wimpernfärben, Rasieren oder Bartpflege vorerst nicht erlaubt

Demnach sind Dienstleistungen wie Wimpernfärben, Rasieren oder Bartpflege vorerst nicht erlaubt. Weiterhin soll in den Betrieben ein ausreichender Abstand zwischen den Menschen* sichergestellt werden - etwa indem man die Anzahl der Arbeitsplätze begrenzt. Nach einer zeitweisen Schließung* wegen der Corona-Pandemie* dürfen Friseursalons seit dem 4. Mai wieder öffnen.

Lesen Sie hier: Hygiene und Infektionsschutz am Arbeitsplatz: Neue Regeln in Coronakrise

Waschen der Haare jedes Kunden vorgeschrieben

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks ist von der Wirkung des neuen Standards überzeugt: "Wir sind sicher, dass der neue sichere Friseurdienstleistungen in der Pandemie* garantiert", sagte Jörg Müller, Hauptgeschäftsführer des Verbands. Indem zum Beispiel das Waschen der Haare jedes Kunden vorgeschrieben wird, sollen mögliche Viren dort abgetötet werden.

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Hygiene-Auflagen beim Friseur sollen kontrolliert werden

Dass Kunden ihre Kontaktdaten bei den Friseursalons hinterlassen sollen, ist laut Müller ebenso wichtig für die Sicherheit. So könnten Infektionsketten nachvollzogen werden. "Kunden können nur bedient werden, wenn sie mit der Dokumentation einverstanden sind", heißt es dazu in dem Arbeitsschutzstandard. Ob der Standard ab Mai auch eingehalten wird, sollen laut Müller dann Ordnungsämter und die Berufsgenossenschaft kontrollieren.

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dpa/ahu/as

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