Tipp vom Profi

Kennen Sie die ideale Länge von E-Mails? Wer sich daran hält, soll im Job erfolgreicher sein

Eine Frau liest ihre E-Mails auf dem Smartphone. E-Mails sollten nicht zu lange sein, damit sie auch wirklich beantwortet werden.
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E-Mails sollten nicht zu lange sein, damit sie auch wirklich beantwortet werden.

Ellenlange E-Mails sind nicht förderlich, wenn Sie eine schnelle Antwort auf Ihre berufliche Nachricht erwarten. Experten verraten die ideale Länge.

Die Zeit kann ganz schön lang werden, wenn wichtige Antworten im Job auf sich warten lassen. Gerade per E-Mail sind wichtige Entscheidungsträger scheinbar nie zu erreichen*, was sicher auch ihrem überquellenden Postfach zu verdanken ist. Manchmal liegt es aber auch schlicht an der E-Mail selbst. Das behaupten zumindest zwei Expertinnen, die es wissen müssen.

E-Mails richtig schreiben: Nachrichten dürfen weder zu lang noch zu kurz sein

Die Amerikanerinnen Janine Kurnoff und Lee Lazarus leiten die Agentur The Presentation Company und sind Spezialisten im Bereich Storytelling. Sie sind der Meinung: Wer beruflich erfolgreich sein will, der muss schon bei seinen E-Mails die richtige Geschichte erzählen. Und dafür dürfen die E-Mails weder zu lang, noch zu kurz sein.

„Wenn E-Mails zu kurz sind, werden sie oft ignoriert, weil sie zu schnell ‚auf den Punkt kommen‘“, verraten die beiden in einem Gastbeitrag des Magazins BusinessInsider. „Ihnen fehlt der Kontext, der den Empfängern ein tieferes Verständnis dafür vermittelt, warum man sich meldet und was man von ihnen braucht.“

Gerade wer eine schnelle Antwort benötige, muss den E-Mail-Empfänger mit den entscheidenden Informationen „abholen“. Aber bloß nicht zu kompliziert werden oder den Empfänger gar unnötig verwirren: In diesem Fall sollen Leser eher dazu neigen, eine Antwort aufzuschieben, wissen die beiden Expertinnen.

Lesen Sie auch: Vier fiese Fehler, die Sie in E-Mails vermeiden sollten.

Im Video: Darf der Chef auf E-Mails von kranken Mitarbeitern zugreifen?

Richtige Länge einer E-Mail erhöht Antwortrate

Das Motto lautet also: Halten Sie Ihre beruflichen E-Mails so kurz wie möglich, aber geben Sie so viele Informationen wie nötig. „Der Leser sollte immer eine klare Vorstellung davon haben, was er wissen muss und tun soll, und warum“, so Kurnoff und Lazarus weiter. Doch wie lange ist zu lang – und wann ist eine E-Mail zu kurz? Ihrer Erfahrung nach liege die ideale Länge einer E-Mail zwischen 50 und 125 Wörtern. Wer sich an diesem Ratschlag orientiert, der erhalte in mehr als 50 Prozent der Fälle auch eine Antwort, so die Expertinnen.

Übrigens, auch der Betreff einer E-Mail entscheidet darüber, ob sie beantwortet wird oder nicht. Mehr dazu erfahren Sie hier. (as) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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