Bloß nicht!

Drei Fehler beim Netzwerken, die gründlich nach hinten losgehen

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Auf Messen und Konferenzen können immer gute Kontakte geknüpft werden, die für die Karriere nützlich sind.

Ein gutes Netzwerk in der Branche hilft, den Traumjob zu finden. Doch dabei begehen viele Fehler, die ihnen früher oder später um die Ohren fliegen. 

Netzwerken sollte jeder, der Karriere machen will. Im Berufsleben kommt es schließlich nicht nur darauf an, gute oder exzellente Arbeit abzuliefern. An viele Jobs gerät man nur, wenn man die "richtigen" Leute kennt, die einem im Idealfall auch noch an der "richtigen" Stelle anpreisen. 

Doch das berufliche Networking gehen viele Karrierewillige komplett falsch an - und schaden sich dabei mehr, als es ihnen nützt. Die Redaktion hat für Sie ein paar der größten No-Gos in Sachen Netzwerken zusammengestellt.

1. Zu spät starten oder unregelmäßig netzwerken

Wer erst mit dem Netzwerkaufbau startet, wenn er einen Job braucht, guckt schnell in die Röhre. Schließlich machen sich Leute, die sichnur melden, wenn sie etwas brauchen, nicht gerade beliebt. Deshalb sollten Sie mit dem Netzwerkaufbau schon so früh wie möglich beginnen und auch regelmäßig pflegen - auch, wenn es keinen Anlass dazu gibt. 

Treten Sie etwa Gruppen bei Facebook oder auf Karriere-Netzwerken wie Xing und LinkedIn bei. Hier lernt man schnell Leute aus der Branche kennen. Auch Messen und Workshops bieten eine ideale Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen. Bei einem gelegentlichen Bier oder einem Telefonat kann man sich dann immer wieder austauschen.

2. Wahllos loslegen

Online-Plattformen wie Xing oder LinkedIn verleiten schnell dazu, wahllos Kontakte hinzuzufügen - nur um möglichst viele Kontakte in kurzer Zeit zu sammeln. Standard-Anfragen wie "Ihr Profil klingt interessant, bitte treten Sie meinem Netzwerk bei" wirken allerdings eher seltsam als einladend. 

Wer von seinem Netzwerk profitieren will, sollte seine Kontakte gezielt aussuchen - und dann in einem individuellen Anschreiben kontaktieren.

3. Sofortige Erfolge erwarten

Viele erwarten sich von beruflichen Kontakten zu schnell zu viel. Doch nachhaltiges Networking heißt, geduldig zu sein. Auch, wenn nicht sofort ein neuer Job winkt oder der Umsatz in ungeahnte Höhen schießt: Oft bringen Gespräche mit Branchenkollegen einem schon eine neue Idee oder eine andere Perspektive, die dann im zweiten Schritt auf die Erfolgsspur führen. Und das kann viel wert wein.

Lesen Sie auch: Richtig Netzwerken: Was Frauen immer falsch machen.

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Von Andrea Stettner

Elf Dinge, die erfolgreiche Menschen jeden Morgen im Büro machen

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