Auch wenn's schneller geht

Sie brauchen Hilfe von Kollegen? Dann vermeiden Sie diesen beliebten Fehler

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Sie brauchen Hilfe von Kollegen? Diesen Fehler macht fast jeder.

Sie brauchen Hilfe bei einem Projekt? Oder Freiwillige für ein Fotoshooting? Dann sollten Sie bei Ihren Kollegen strategisch vorgehen, um zu bekommen, was Sie wollen.

Im Job brauchen wir immer wieder Hilfe oder zumindest Informationen, für die wir uns vertrauensvoll an unsere Kollegen, Bekannte oder Business-Kontakten wenden. Doch dabei sollten wir sehr genau überlegen, wie wir um Hilfe bitten. Eine Studie hat nämlich herausgefunden, dass dies einen entscheidenden Einfluss darauf hat, ob uns geholfen wird - oder auch nicht.

Um Hilfe sollten Sie immer persönlich bitten

"Klar, der Ton macht die Musik", denken jetzt viele. Aber nein: In diesem Falle geht es um die Art der Kommunikation. Die meisten Menschen neigen nämlich dazu, einfach eine E-Mail zu schreiben, wenn sie Hilfe benötigen. Das kann praktisch sein, ganz klar - besonders, wenn wir mehrere Personen um Hilfe bitten. 

Doch eine E-Mail ist genau der falsche Weg, wie Expertin Vanessa Bohns in einem Blogpost berichtet. Sie ist Professorin für organisatorisches Verhalten an der Cornell University im US-Bundesstaat New York. Sie sagt: Statt per E-Mail um einen Gefallen zu bitten, sollten Sie dies lieber persönlich tun. Denn von Angesicht zu Angesicht seien 34-mal mehr Menschen bereit, zu helfen.

Auch interessant: Streit unter Kollegen - Wie Sie bei Konflikten richtig reagieren.

Studie: Face-To-Face 34-mal erfolgreicher als E-Mails

Das sei das Ergebnis einer Studie, in der 34 Teilnehmer 450 Fremde darum bitten mussten, an einer Umfrage teilzunehmen. Dabei schickte die eine Hälfte E-Mails, die andere bat im persönlichen Gespräch um Hilfe. 

"Während unserer Untersuchungen wussten die Teilnehmer, dass ihre Umfrage legitim und vertrauenswürdig war, als sie andere per E-Mail darum baten, die Fragen zu beantworten", schreibt die Professorin. "Sie haben nicht daran gedacht, was die Empfänger der E-Mail sehen: Eine fragwürdige Mail, die sie darum bittet, auf einen verdächtigen Link zu klicken."

Wenn Sie mit Ihren Kollegen oder Kontakten also ein persönliches Gespräch suchen - sei es Face-to-Face oder wenigstens am Telefon, werden Sie wesentlich mehr Erfolg haben. 

Lesen Sie auch: Darum sollten Sie künftig auf E-Mails im Job verzichten.

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Von Andrea Stettner

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