Quo vadis, Berufsanfänger?

Der Start ins Berufsleben: Ausbildung, Studium – oder was ganz Anderes? Diese Tipps helfen weiter

Der Weg ins Berufsleben ist von wichtigen Entscheidungen geprägt. Doch es gibt tolle Tipps, die helfen.
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Der Weg ins Berufsleben ist von wichtigen Entscheidungen geprägt. Doch es gibt tolle Tipps, die helfen.

Nach der Schule die Karriere? Alte Binsenweisheiten gelten heute nicht mehr, der Start ins Berufsleben hat sich verändert. Wie er trotzdem klappt? Unsere Tipps helfen weiter.

Bevor sich junge Menschen daran machen, Bewerbungen zu schreiben, steht noch eine viel spannendere Aufgabe an: Sie müssen sich der Frage stellen, wohin es überhaupt gehen soll. Heutzutage gibt es da fast unendlich viele Möglichkeiten, nicht nur, ob es an die Uni, die Hochschule oder in die Ausbildung geht. Auch müssen sich die jungen Erwachsenen entscheiden, in welche Fachrichtung es sie zieht. Das kann schnell überfordernd sein, zahlreiche Informationen prasseln auf die Schulabgänger* ein, sie haben das Gefühl, ihr komplettes Leben hängt von dieser Entscheidung ab. Man will zum besten Arbeitgeber, etwas Sinnvolles tun, ein ordentliches Gehalt, und vieles mehr. Doch es gibt gute Nachrichten: Der Entscheidungsdruck mag hoch sein – die Realität sieht aber heutzutage ganz anders aus.

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Der Start ins Berufsleben: Die besten Entscheidungshilfen und Tipps

Die Zeit nach der Schule und vor dem Berufsleben ist zwar in der Gegenwart sehr anstrengend und mit viel Druck und Unsicherheit verbunden – im Nachhinein denken die meisten Menschen aber sehr gerne an diese Phase im Leben zurück. Denn es ist auch spannend, es stehen zahlreiche Möglichkeiten und Türen offen und man ist selten im Leben so unabhängig. Dies gilt es, sich grundsätzlich vor Augen zu halten und zu versuchen, neben all dem Stress die Zeit zu genießen. Natürlich stehen die wichtigen Entscheidungen zur persönlichen Zukunft trotzdem an. Unsere Tipps helfen, bei diesen weiterzukommen.

  • Entscheidungshilfe Nr. 1: Die Ausbildung, sei sie auf der Uni oder ganz klassisch in einem Unternehmen, ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft. Noch wichtiger ist aber, sich für einen Weg zu entscheiden, der den gegenwärtigen Interessen entspricht. Heißt: Weniger strategisch an die Zukunft denken, die Entscheidung mehr vom Hier und Jetzt abhängig machen! Denn...
  • Entscheidungshilfe Nr. 2: … die zukünftige Karriere ist nicht mehr so in Stein gemeißelt, wie sie das früher einmal war. Die Ausbildung definiert den nachfolgenden Karriereweg nicht auf ewig, Jobwechsel und auch der komplette Wechsel von Berufsbereichen ist völlig normal. Berufsanfänger dürfen daher ruhig etwas Druck vom Kessel nehmen und sich mehr auf die Gegenwart konzentrieren, wenn sie sich entscheiden, auf welche Art und Weise sie in ihr Erwachsenenleben starten. Mit einem Augenzwinkern immer an das plakativste Beispiel von allen denken: Stefan Raab ist gelernter Metzger!
  • Entscheidungshilfe Nr. 3: Ein großes Unternehmen bietet nicht zwingend den besten Ausbildungsplatz. Während auf der einen Seite ein bekannter Name natürlich hilft, die eigenen Job-Perspektiven nach der Ausbildung zu erhöhen, darf man die Qualität des Unternehmens bei seiner Entscheidungsfindung nicht außer Acht lassen. Spezialisierte Start-Ups oder Branchen-Geheimtipps verleihen der Ausbildung ebenfalls einen wertvollen Touch.
  • Entscheidungshilfe Nr. 4: Es gibt Schulabgänger, die wissen ganz genau, was sie studieren wollen und wohin ihr beruflicher Weg einmal führen soll. Dafür gibt es natürlich die typischen Studiengänge wie Medizin, Jura oder Physik. Doch es gibt auch viele junge Menschen mit einem sehr breit gefächerten Interessensspektrum. Auch für diese bieten Universitäten tolle Studiengänge an. Fächer wie Soziologie, Philosophie, Literaturwissenschaften oder Betriebswirtschaftslehre bereiten die Studenten auf alle möglichen Berufe vor. Zudem können sie sich innerhalb des Fachs tiefgreifend spezialisieren. Vor der Studiengangswahl hilft außerdem ein Blick in die Themen, die für jedes Semester angedacht sind. Viel interessantes dabei? Dann nichts wie los!

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Das Thema berufliche Zukunft offen in Angriff nehmen

Drei Fehler sollte man bei der Entscheidung zur Ausbildung jedenfalls nicht machen. Man darf sie nicht voreilig treffen. Denn das wäre im Nachhinein einfach nur ärgerlich. Stattdessen ist es äußerst ratsam, sich Hilfe bei der Entscheidungsfindung einzuholen. Seien es Verwandte, die Arbeitsagentur oder Studienberatungen. Sie können Berufsanfängern weiterhelfen und schlagen teilweise völlig überraschende Ausbildungswege vor, die letztlich aber perfekt passen. (fh) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

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Artikelquelle: businessinsider.de

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