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Nascherei treibt Blutdruck in die Höhe: Diese Süßigkeit sollten Bluthochdruck-Patienten meiden

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Von: Juliane Gutmann

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Süßigkeiten in einem Schaufenster eines Kölner Kiosk.
Eldorado für Naschkatzen: Doch vor allem eine Süßigkeit eignet sich nicht für Menschen mit erhöhten Blutdruckwerten. © Christoph Hardt/Imago

Geregelter Lebenswandel und ausgewogene Ernährung: Oft hilft diese Mischung bereits, um Bluthochdruck zu senken. Eine Süßigkeit sollte zudem gemieden werden.

Wer dauerhaft einen Blutdruck ab 140/90 mmHg misst, hat nach derzeitiger allgemeiner Definition Bluthochdruck. Dieser gilt als Vorstufe von diversen Herzkrankheiten. So begünstigen zu hohe Blutdruckwerte Herzinfarkt und Schlaganfall – die zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland zählen. ACE-Hemmer, Betablocker bis Diuretika: Es gibt eine Reihe von Medikamente, die bei Bluthochdruck zum Einsatz kommen. Allerdings empfehlen Mediziner, in einem ersten Schritt immer zu versuchen, den Blutdruck auf natürliche Weise zu senken*.

Um den Blutdruck ohne Medikamente in den Griff zu bekommen, helfen in vielen Fällen bereits leichte Umstellungen im Lebenswandel. So sollte Stress so gut es geht vermieden werden beziehungsweise für ausreichend Ausgleich gesorgt werden, etwa in Form von Yoga-Entspannungspausen. Auch die Ernährung spielt eine wesentliche Rolle. Zucker, Salz, gesättigte Fettsäuren (etwa in Butter und Fleisch) sollten nicht zu häufig verzehrt werden, wenn der Blutdruck kritische Werte erreicht. Und auch eine bestimmte Süßigkeit gilt als wahrer Blutdruck-Treiber.

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Lakritze hat blutdrucksteigernde Wirkung

Wer Lakritze in zu großen Mengen vertilgt, riskiert gefährliche körperliche Reaktionen. So warnt das Ärzteblatt vor der blutdrucksteigernden Wirkung von Süßholzwurzel-Extrakten, die in Lakritz enthalten sind. Dänische Wissenschaftler empfehlen deshalb Bluthochdruckpatienten, auf Lakritz zu verzichten, heißt es weiter im Ärzteblatt. Kleine Mengen Lakritz seien nicht weiter schädlich, ab einem Verzehr von 50 Gramm Starklakritze täglich müsse dem Fachblatt zufolge allerdings mit Gesundheitsstörungen gerechnet werden. Übermäßiger Lakritz-Konsum kann sogar eine Lakritz-Vergiftung auslösen, die bis hin zum Herzstillstand führen kann. Ein solcher Fall wurde im September 2020 von US-amerikanischen Medien berichtet. Ein Bauarbeiter war den behandelnden Ärzten zufolge an einer Lakritz-Überdosis verstorben. Ein dadurch ausgelöster Kaliummangel hatte einen Herzstillstand zur Folge gehabt.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung und der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der Europäischen Kommission empfiehlt dem Bayerischen Rundfunk zufolge, nicht mehr als 100 Milligramm Glyzyrrhizin pro Tag zu essen. Diese Substanz ist in Süßholz und damit auch in Lakritze enthalten. Für den Verbraucher bedeutet das: Umgerechnet sollte er weniger als 50 Gramm Starklakritz (Bei einem Glyzyrrhizingehalt von mehr als 0,2 g/100 Gramm müssen Lakritzwaren als ‚Starklakritz‘ gekennzeichnet werden) oder weniger als 100 Gramm Kinderlakritz (nicht kennzeichnungspflichtig) pro Tag essen. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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