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Schritt für Schritt Alzheimer vorbeugen

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Bewegung gegen Demenz: Schritt für Schritt Alzheimer vorbeugen
Bewegung kann geistig fithalten - und helfen, das Alzheimer-Risiko zu senken. © Christin Klose/dpa-tmn

Wer will es nicht - geistig fit bis ins hohe Alter sein? Und man kann etwas dafür tun. Hier sind Tipps zum Welt-Alzheimertag am 21. September.

Berlin - Alzheimer ist die häufigste Form von Demenz - und derzeit auch nicht heilbar. Doch mit einem gesunden Lebensstil lässt sich die Erkrankung oft bis ins hohe Alter vermeiden. Darauf weist die Deutsche Hirnstiftung hin. Hilfreich etwa: ausreichend Bewegung.

Dafür müssen es nicht mal unbedingt die häufig empfohlenen 10.000 Schritte am Tag sein. Die Deutsche Hirnstiftung verweist etwa auf eine aktuelle Studie aus Großbritannien (veröffentlicht in JAMA Neurology im September 2022) für die Forscher die tägliche Schrittzahl von 78.430 Erwachsenen ausgewertet haben. Bereits ab knapp 4.000 Schritten täglich zeigte sich demnach schon ein schützender Effekt.

Als optimal, um Demenz vorzubeugen, erwiesen sich rund 9.800 Schritte täglich bzw. ein bewusstes 30-minütiges Training mit einem Tempo von 112 Schritten pro Minute. Das entspricht einer recht hohen Schrittintensität. Man sollte also täglich eine große Runde zügig laufen.

Blutdruck überprüfen lassen

Auch die sogenannte mediterrane Ernährung kommt dem Schutz vor Alzheimer zugute. Auf dem Teller sollte demnach viel Obst und Gemüse landen. Außerdem: Vollkorngetreide, Nüsse, Hülsenfrüchte, Olivenöl und Fisch statt Fleisch und Milchprodukte.

Wer Alzheimer vorbeugen will, sollte bei zu hohem Blutdruck ebenfalls aktiv werden - und sich ärztlich behandeln lassen. „Die Korrelation zwischen Bluthochdruck und erhöhtem Demenzrisiko ist belegt und eine Blutdrucksenkung daher in jedem Fall ein wichtiger Faktor für den Erhalt der Hirngesundheit“, so die Vize-Präsidentin der Deutschen Hirnstiftung, Prof. Kathrin Reetz.

Und auch an anderen Risikofaktoren für Alzheimer lässt sich drehen: Rauchen und wenige soziale Kontakte. Ein weiterer Rat der Hirnstiftung: Wer sein Gewicht im Normalbereich hält, tut etwas für die Hirngesundheit. dpa

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