Briten diskutieren

Meghan Markle: Wie schädlich ist vegane Ernährung für ihr Baby?

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Herzogin Meghan erwartet ihr Baby im Frühling.

Herzogin Meghan Markle erwartet im Frühjahr ihr Baby - und heizt aktuell wieder die Boulevardpresse an. Diesmal ist es ihre Ernährung, die für Spekulationen sorgt.

Und schon wieder steht Meghan Markle in der Kritik: Nach ihrer umstrittenen Babyparty, die rund 400.000 Euro gekostet haben soll und ihrem generell luxuriösen Lebensstil inklusive sehr teurer Klamotten, sind es nun ihre Essgewohnheiten, die für Gesprächsstoff sorgen.

Ernährt sich Markle vegan? Und ist das während ihrer Schwangerschaft gesund?

So wird gemunkelt, dass Herzogin Meghan sich während ihrer Schwangerschaft vegan ernährt - in den Augen vieler keine gesunde Ernährungsform in der Schwangerschaft, weil keine tierischen Produkte gegessen werden. Fleisch, Fisch, Eier oder Käse: für Veganer tabu.

Die 37-jährige Meghan Markle erwartet ihr Kind im Frühjahr 2019 - und ist bekennende Tierschützerin. Sie versuchte in den letzten Jahren, auf tierische Produkte zu verzichten. So sagte sie 2015 dem britischen Boulevard-Portal Daily Star zufolge in einem Interview: "Ich versuche unter der Woche vegan zu essen, am Wochenende bin ich da ein bisschen flexibler." Es ist zwar nicht klar, ob Markle in der Schwangerschaft ebenfalls diesen Kurs verfolgt, dennoch ruft die Spekulation ihrer hauptsächlich veganen Ernährung Kritiker auf den Plan.

Pro und contra: Vegane Ernährung während der Schwangerschaft umstritten

Der Daily Star befasste sich mit dem Thema und befragte zwei Ernährungsberater, wie sie zur veganen Ernährung während der Schwangerschaft stehen. Laura Southern arbeitet als Ernährungsberaterin für die Frauenklinik London Gynaecology und sieht eine vegane Ernährung während der Schwangerschaft als problematisch. So wäre die vegane Ernährung arm an drei für eine gesunde Schwangerschaft wichtigen Nährstoffen: Sie enthalte weniger Proteine, weniger Eisen und weniger Omega-3-Fettsäuren als eine gemischte Kost.

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Southern sagte dem Daily Star: "Die richtigen Tierprodukte sind meiner Meinung nach in der Schwangerschaft von entscheidender Bedeutung. Die Menge muss nicht groß sein, doch ohne tierische Produkte kann eine Schwangerschaft ein gewisses Risiko bergen."

Veganerinnen sollten Vitamin B12 zusetzen

Ernährungsexpertin und Personal Trainer Sophie Thurner aus London dagegen ist sich sicher: Achtet eine Veganerin während der Schwangerschaft auf die ausreichende Zufuhr von Nährstoffen - nicht nur durch die Wahl der richtigen Lebensmittel, sondern auch mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln - ist nichts gegen eine vegane Ernährung einzuwenden.

So sei der Zusatz von Vitamin B12 unumgänglich: "Dieses kann durch eine vegane Ernährung dem Körper nicht zugeführt werden und muss daher zugesetzt werden, weil es immens wichtig für das Wachstum des Fötus ist", sagte Thurner.

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Bunt essen während der Schwangerschaft

Viele Ernährungsexperten sprechen sich für einen flexiblen Ernährungsplan während der Schwangerschaft aus, der alle Lebensmittelgruppen einschließt, auch Fleisch, Fisch und andere tierische Produkte wie Milch und Eier. Gemüse sollte auf jeden Fall häufig auf dem Teller landen - es ist reich an Ballaststoffen, beeinflusst daher den Blutzucker positiv und minimiert das Risiko, an Schwangerschaftsdiabetes zu erkranken.

In Australien wurde ein völlig unterentwickeltes Baby entdeckt, dass von seinen Eltern vegan ernährt wurde - ihnen droht nun Knast.

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jg

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