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Fitnessgeräte und Matten auf Schadstoffe prüfen

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Matte, Bänder, Blöcke: Wer sein Fitnessequipment aufrüsten möchte, sollte sich die Materialien in der Produktbeschreibung genau ansehen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Viele Heimsportler rüsten im Lockdown ihr Equipment auf. Dabei sollten sie auf das Material von Matten, Bällen und Co. achten.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Verbraucher sollten Fitnesszubehör keinesfalls kaufen, wenn es keine Angaben dazu gibt, aus welchen Materialien das Produkt besteht. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ NRW) hin.

Denn die Fabrikate können besorgniserregende Substanzen oder Schadstoffe enthalten. Ob Matte, Hantel, Bälle oder Springseile - neben den Inhaltsstoffen seien deshalb auch Schadstoffuntersuchungen wünschenswerte Angaben, so die Verbraucherzentrale NRW.

Auffälliger Geruch: Hinweis auf Schadstoffe

Außer auf die Produktangaben sollten Verbraucher auch auf den Geruch der Produkte achten. Ein auffälliger Geruch kann ein Hinweis auf Schadstoffe sein. Die Verbraucherschützer raten, etwa bei Trainingsgeräten nach dem GS-Zeichen zu gucken. Solche Geräte werden auf die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte geprüft.

Grundsätzlich gilt: PVC-Material sollten Hobbysportler ganz vermeiden. Es wird häufig für Matten oder Bälle eingesetzt, in die dann auch noch gesundheitsschädliche Weichmacher eingearbeitet sind.

Auf antibakterielle Ausstattung verzichten

Ebenfalls bedenklich sind Produkte mit antibakterieller Ausstattung. Die verwendeten Substanzen belasten oft die Umwelt und manche sogar die Gesundheit.

Geht es um die Fitnessmatte ist auch Kautschuk nicht immer die beste Lösung, auch diese Produkte seien nicht immer schadstoffarm. Eine bessere Lösung ist laut VZ NRW sogenanntes TPE-Material. TPE steht für thermoplastische Elastomere. Die Produkte benötigen keine Weichmacher und schnitten im Schadstofftest zuletzt besonders gut ab.

© dpa-infocom, dpa:210128-99-210553/2

Informationen der VZ NRW zu Schadstoffen

Mitteilung der VZ NRW

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