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Depression bis Alkoholsucht: Die häufigsten psychischen Krankheiten im Überblick – Jeder dritte ist betroffen

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Von: Juliane Gutmann

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Jede dritte Erwachsene leidet im Laufe eines Jahres an einer psychischen Erkrankung, informiert die Bundespsychotherapeutenkammer. Ein Leiden ist besonders weit verbreitet.

Eine Frau hält ein gefülltes Sektglas in ihrer Hand.
1 / 5Alkoholsucht zählt zu den am dritthäufigsten diagnostizierten psychischen Leiden. Mit der Medikamentenabhängigkeit zusammen entfallen 5,7 Prozent der Diagnosen auf die Alkoholabhängigkeit. Etwa jeder siebte Erwachsene trinkt Alkohol in gesundheitlich riskanten Mengen. Damit ist Alkohol nach Nikotin das häufigste Suchtmittel in Deutschland, so die Bundes Psychotherapeuten Kammer. 1,8 Millionen Menschen gelten als alkoholabhängig, weitere 1,6 Millionen trinken Alkohol in schädlichen Mengen, heißt es weiter. (Symbolbild) © Bode/Imago
Medikamentensucht bei Senioren
2 / 5Neben der Alkoholsucht zählt die Medikamenten-Abhängigkeit zu den am dritthäufigsten verbreiteten psychischen Erkrankungen in Deutschland. © Jens Kalaene/dpa
Frau schaut aus Fenster
3 / 5Die sogenannten affektiven Störungen zählen zu den psychischen Erkrankungen, die am zweithäufigsten in Deutschland vorkommen. Die Depression ist wohl der bekannteste Vertreter aus dieser Gruppe. Der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (dgppn) zufolge, entfallen fast 10 Prozent der Diagnosen auf diese Krankheitsgruppe. Alleine 8,2 Prozent sind von einer unipolaren Depression betroffen. Depressionen gehören damit zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Rund 16 Prozent der Bevölkerung leiden mindestens einmal in ihrem Leben an einer depressiven Störung, innerhalb eines Jahres sind es ungefähr 8 Prozent, informiert die Bundes Psychotherapeuten Kammer. (Symbolbild) © Fabian Sommer/dpa
Junge Frau vor dem Schrankspiegel
4 / 5Angststörungen sind am weitesten verbreitet. Der dgppn zufolge entfallen 15,4 der Diagnosen auf Angststörungen wie Panikattacken, Angst vor weiten Plätzen etc. Bei Betroffenen ist das Angstgefühl so übermächtig, dass es den Alltag immens einschränkt. Beschwerden wie Herzrasen, Schwitzen und Zittern zählen zu den Symptomen einer Angststörung. (Symbolbild) © Imago
Frau mit Maßband in der Hand
5 / 5Essstörungen wie Bulimie oder Magersucht sind zwar insgesamt gesehen weniger weit verbreitet als oben genannte Krankheiten. Doch in der weiblichen Bevölkerung zwischen Pubertät und dem 30. Lebensjahr gehören die Essstörungen zu den häufigen psychischen Erkrankungen, informiert die Bundes Psychotherapeuten Kammer. Etwa ein Prozent der Frauen erkrankt während ihres Lebens an einer Magersucht, rund zwei Prozent leiden im Laufe ihres Lebens an einer Bulimie. (Symbolbild) © Sergiy Tryapitsyn/Imago

Suchterkrankungen, Essstörungen, Depression und Angststörungen: Psychische Leiden zählen zu den häufig diagnostizierten Erkrankungen, so die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (dgppn). Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen Angststörungen, Depressionen und Störungen durch Alkohol- oder Medikamentengebrauch, heißt es weiter vonseiten des Vereins.

In Deutschland sind jedes Jahr nach Zahlen der dgppn etwa 27,8 Prozent der erwachsenen Bevölkerung von einer psychischen Erkrankung betroffen, was rund 17,8 Millionen Menschen entspricht.

Frau liegt im Bett
Menschen mit psychischen Krankheiten leiden oft an Antriebslosigkeit. In schwerwiegenden Fällen wird das Bett nicht mehr verlassen. (Symbolbild) © Michela Ravasio/Imago

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Depression, Angststörung, Sucht: Was Sie über die häufigsten psychischen Krankheiten wissen müssen

Psychische Leiden entwickeln sich oft schleichend. Viele Betroffene wissen lange nicht, dass eine Angststörung oder Depression hinter ihren Symptomen wie Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit oder Angstzuständen steckt. Die meisten psychischen Probleme lassen sich aber dank Verhaltens- oder Psychotherapie gut behandeln. Auch hier gilt wie bei vielen anderen Erkrankungen: Je früher eine Diagnose erfolgt und je früher die Therapie einsetzt, desto besser die Aussicht auf einen schnellen Behandlungserfolg.

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