Hätten Sie die richtige Antwort gewusst?

Frage bei „Wer wird Millionär“: Hinter der „Drei-Speichen-Regel“ verbirgt sich ein altes Prinzip zum Thema ...?

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Das Prinzip, vereinfacht: Wenn das Rad sich dreht, ist eine der Speichen weiter oben.

Bei der aktuellen Ausgabe von „Wer wird Millionär“ ging es bei der 125.000-Euro-Frage um eine altbekannte Regel, die indirekt mit einem Rad zu tun hat.

Hand aufs Herz, hätten Sie die richtige Antwort gewusst? Viele der RLT-Zuschauer dürften in der am Montagabend gezeigten „Wer wird Millionär“-Ausgabe“ mit Günther Jauch gerätselt haben, während für so manchen gewieften Sparfuchs die Lösung vielleicht schon auf der Hand lag.

Die 125.000-Euro-Frage, die der auf eigenen Wunsch mit Stift und Notizzettel ausgestattete Kandidat aus Köln in der Sendung richtig beantwortete, lautete:

Hinter der sogenannten Drei-Speichen-Regel verbirgt sich ein altes Prinzip zum Thema …?

  • A) Geldanlage
  • B) Empfängnisverhütung
  • C) Ernährung
  • D) Gemüseanbau

Die richtige Antwort: A) Geldanlage. Die „Drei-Speichen-Regel“ basiere auf drei Hauptspeichen: Geld, Immobilien und Edelmetall, so die Auflösung laut RTL.de. Die Idee ist alles andere als neu: Der Dreiklang sei als mögliches Anlage-Konzept seit Jahrhunderten bekannt, wie Experten sagen. Wie lässt sich die Regel auf die heutige Zeit übertragen?

Gelandanlage: Die Idee hinter der „Drei-Speichen-Regel“

In die heutige Finanzwelt übersetzt bedeute die sogenannte Drei-Speichen-Regel, wie etwa Focus Online in einem Beitrag ganz grob schilderte: „1. Ein Drittel Immobilien, einschließlich Land und Grundstücke, 2. ein Drittel Wertpapiere, vor allem Aktien und 3. ein Drittel Gold.“

Das Anlage-Portfolio kann man sich dabei quasi wie ein Rad mit drei Speichen vorstellen. Eine der drei Speichen ist – bildlich gesprochen, wenn sich das Rad dreht und übersetzt je nach Marktlage – weiter oben. Dann lohnt es sich, hier zu investieren und an anderer Stelle gegebenenfalls seine Anteile zu reduzieren. Oder anders gesagt: Sollten sich die Wertpapiere im Steilflug befinden, könnten Immobilien und Edelmetalle entsprechend weniger lukrativ sein.

Immobilien, Edelmetalle oder Wertpapiere?

Doch das Rad balanciert sich immer wieder neu aus. Durch Käufe und Verkäufe könne man je nach Bedarf entsprechend reagieren. Im Idealfall machen die Gewinne an der einen Stelle mögliche Verluste an anderer Stelle wieder wett – zumindest auf lange Sicht, und so zumindest die Idee. Allerdings bräuchten Anleger, die der „Drei-Speichen-Regel“ folgten, auch viel Geduld, heißt es in dem Beitrag auf Focus.de.: „Die Zyklen, denen die Speichen folgen, verlaufen über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte.“

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Video: So viele „Wer wird Millionär“-Kandidaten gingen komplett leer aus

Der sympathische und durchaus mutige „Wer wird Millionär“-Kandidat aus Köln scheiterte schließlich bei der 500.000 Euro-Frage, die sich um ein Märchen drehte – und fiel dadurch auf 500 Euro zurück. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
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