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Welche Kreditkarte passt zu Ihnen? Unterschiede laut Experten nicht nur beim Preis

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Von: Anne Hund

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Bezahlen im Internet mit Kreditkarte
Bei der Wahl der passenden Kreditkarte kommt es auch darauf an, für welche Zwecke Sie die Karte vorrangig verwenden möchten. © Christin Klose/dpa (Archivbild/Symbolbild)

Auf der Suche nach einer passenden Kreditkarte? Je nachdem, für welche Sie sich entscheiden, lassen sich bis zu 136 Euro im Jahr sparen, schildert die Stiftung Warentest.

Mit Kreditkarte* bezahlen, das ist in vielen Fällen praktisch, und gerade im Ausland ist man oft froh, eine dabei zu haben. Doch welche ist eigentlich die passende? Die Experten der Stiftung Warentest erklären, wodurch sich die vier Kreditkarten-Typen „am Markt“ unterscheiden – es geht dabei zum Beispiel um die Art, wie die Kreditkarten­umsätze abge­rechnet werden:

Zahlen mit Kreditkarte – vier Kreditkarten­arten „am Markt“

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Kartenzahlung: Debitkarte oder Kreditkarte?

Was sind die möglichen Vor- oder Nachteile einer Debitkarte im Vergleich zu einer Kreditkarte? „Nicht nur reine Online-Banken bieten mittlerweile oft gebührenfrei die Debitkarte als Zusatz zum Girokonto an“, informiert die Verbraucherzentrale auf ihrer Interneseite. Die Kreditkarte koste dagegen extra. Außerdem habe man „durch die sofortige Belastung des Kontos in der Regel eine bessere Kostenkontrolle“, heißt es weiter auf Verbraucherzentrale.de (Stand: 16. September). Bei Online-Käufen würden Debitkarten „meist anstandslos“ akzeptiert. Im Urlaub könne es dagegen zu Problemen kommen. „Für die Stellung einer Kaution bei Hotel- oder Mietwagenbuchungen sollte – falls vorhanden – also besser eine echte Kreditkarte mit auf Reisen gehen.“

Bei Wahl der Kreditkarte an die eigenen Bedürfnisse denken

Wichtig ist es also, sich zu fragen, wofür man die Karte eigentlich wirklich braucht. Nutzt man die Karte zum Beispiel öfter zum Geldabheben im Ausland, oder fast ausschließlich zum Online-Shopping? Und tut es dann auch eine Standardkarte, oder lohnen sich in Ihrem Fall mögliche Zusatzleistungen? Hier lohnt es sich, verschiedene Angebot zu vergleichen.

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Zum Teil große Preisunterschiede laut Stiftung Warentest

Denn nicht zuletzt beim Preis gibt es oft deutliche Unterschiede: Einem Bericht der Deutschen Presse Agentur (dpa) vom 19. Oktober zufolge hat die Stiftung Warentest 28 weit verbreitete Kreditkarten und die damit verbundenen Kosten angesehen. Die Spanne allein bei der Jahresgebühr liege zwischen 0 und 136 Euro, kommt Kerstin Backofen von der Stiftung Warentest in dem dpa-Bericht zu Wort.

Wie steht es mit den Nutzungsgebühren? Auch hier sollte man sich bei der Wahl der passenden Kreditkarte vorher gut erkundigen. Fürs Geldabheben mit Kreditkarte am Automaten müsse man zwischen null und vier Prozent der Summe an Gebühren zahlen, heißt es in dem dpa-Bericht zum Beispiel. Was im teuersten Fall bedeuten würde, dass 16 Euro fällig wären, wenn man 400 Euro abheben würde. Auch, ob im Ausland gegebenenfalls noch weitere Kosten dazukommen, sollte man vorher prüfen.

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Manche Kreditkarten seien „nur auf den ersten Blick in der Anschaffung und beim Einsatz komplett kostenlos“, heißt es zudem auf Test.de (Stand: 22. Februar): „Tatsäch­lich kann der Kunde bei manchen Angeboten die Teilzahlung nicht ausschließen. Er muss die Rechnung jeden Monat pünkt­lich per Über­weisung ausgleichen.“ Wer damit nicht klar­komme, sollte solche Karten meiden, raten die Experten in dem Beitrag. „Bei manchen Kreditkarten ist die Teilzahlung voreinge­stellt, kann aber abge­wählt werden.“

Quellen: dpa, Test.de, Verbraucherzentrale.de

(ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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