Repräsentative Befragung von Eltern

So viel Taschengeld bekommen Kinder im Grundschulalter laut Umfrage

Wie viel Taschengeld für die lieben Kleinen ist genug?
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Wie viel Taschengeld bekommen Kinder regelmäßig?

Wie viel Taschengeld bekommen Sechs- bis Neunjährige in Deutschland regelmäßig? Eine repräsentative Umfrage unter Eltern kam zu folgendem Durchschnittswert.

Wie hoch sollte das regelmäßige Taschengeld für die Kleinen ausfallen? Bei dieser Frage gehen die Meinungen von Eltern* oft auseinander.

Eine Umfrage unter Eltern von Kindern zwischen 6 und 9 Jahren zeigt einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa, Stand: 6. Juli) zufolge: Grundschüler in Deutschland bekommen derzeit im Durchschnitt 3,50 Euro Taschengeld pro Woche. Damit sei das Niveau des Taschengeldes seit 2013 leicht gestiegen, wie die repräsentative Umfrage von Forsa im Auftrag von Cosmos Direkt zeige. Im Rahmen der Untersuchung seien insgesamt 500 nach einem systematischen Zufallsverfahren ausgewählte Eltern von Kindern zwischen 6 und 9 Jahren in Deutschland repräsentativ befragt worden. Zum Vergleich: 2013 bekamen die 6- bis 9-jährigen Kinder, wie es in dem Bericht ebenfalls heißt, laut Umfrage im Durchschnitt 2,90 Euro.

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Umfrage zu Taschengeld: Wie viel Geld bekommen Grundschul-Kinder regelmäßig?

Ab wann zahlen Eltern regelmäßig Geld? Und wie viel zahlen sie ihren Sprößlingen? Die aktuelle Umfrage ergab laut dpa: 15 Prozent der Kinder bekommen pro Woche bis zu 2 Euro Taschengeld. 17 Prozent erhalten 2 bis 3 Euro. 6 Prozent bekommen 3 bis 5 Euro, 13 Prozent bekommen 5 Euro und mehr Taschengeld pro Woche. Allerdings zeige die Umfrage auch: Viele Grundschüler bekommen kein regelmäßiges Taschengeld. 45 Prozent der Eltern zahlen ihren Kindern nichts.

Weiter schildert dpa anlässlich der Umfrage: Wird Taschengeld gezahlt, bekommen es die Kinder in den meisten Fällen wöchentlich (69 Prozent). Monatlich zahlen demnach 28 Prozent der befragten Eltern das Taschengeld an ihr Kind. Nur 1 Prozent gibt demnach an, täglich Taschengeld zu zahlen.

Bei der Höhe des Tagesgeldes wählen die meisten Eltern einen pragmatischen Grund, wie es in dem Bericht zur Umfrage weiter heißt: 64 Prozent machen die Höhe demnach vom Alter, 16 Prozent von der Klassenstufe des Kindes abhängig. Vom Verhalten des Kindes machen demnach 13 Prozent der Eltern die Höhe des Taschengeldes abhängig, von den Schulnoten 6 Prozent.

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Mit Hilfe von Taschengeld lernen Kinder Umgang mit Geld

Abgesehen von Umfragen: Ein Taschengeld für Kinder erachten Experten als durchaus sinnvoll. Den Umgang mit Geld lernen Kinder mit Hilfe des Taschengeldes. Kinder können durch Taschengeld zum Beispiel den Wert des Gelds schätzen lernen, und die größeren unter ihnen, wie sie sich ihr Taschengeld sogar selbst einteilen. Eine Orientierungshilfe für die Höhe des Taschengeldes - je nach Altersstufe der Kinder - bietet zum Beispiel die Taschengeldtabelle, die auf Empfehlungen der Jugendämter beruht. Zum Weiterlesen: Ein Euro, zwei Euro oder mehr? So viel Taschengeld sollte Ihr Kind aktuell bekommen.

(ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
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