1. come-on.de
  2. Leben
  3. Geld

Wie Sie Strom und Gas günstiger beim Grundversorger bekommen

Erstellt:

Von: Juliane Gutmann

Kommentare

Gasknappheit führt dazu, dass die Preise aktuell Höchstniveau erreichen. Doch lohnt sich ein Anbieterwechsel zum Grundversorger?

Sie zählen zu denjenigen, die regelmäßig Tarife verglichen und so immer den günstigen Strom- und Gaspreis für sich gefunden haben? Dann konnten Sie in den letzten Jahren bares Geld sparen. Doch aktuell ist es schwierig, einen günstigen Anbieter zu finden. Denn sie alle kämpfen aufgrund von Lieferengpässen oder sogar -stopps mit einer Knappheit, die für den Verbraucher hohe Energiekosten bedeutet. Pro Kilowattstunde werden derzeit bis zu 40 Cent fällig. In der Einheit „Kilowattstunde“ werden vor allem Strom-, aber auch Heizwärmekosten abgerechnet.

Ein Wechsel des Anbieters ergibt in der derzeitigen Situation meist keinen Sinn – in Hinblick auf die privaten Anbieter. Viele lokale Grundversorger allerdings bieten in der Energiekrise 2022 vergleichsweise günstige Strom- und Gasverträge an. Wie die Verbraucherzentrale informiert, ist der sogenannte Grundversorger immer dasjenige Unternehmen, das vor Ort in einem bestimmten Netzgebiet die meisten Kunden beliefert. Wenn Sie keinen besonderen Strom- oder Gastarif vereinbart haben, werden Sie als Haushaltskundin oder Hauskunde in der Grundversorgung zu den sogenannten allgemeinen Preisen beliefert, heißt es weiter.

Eine Heizung mit aufgedrehtem Heizungsthermostat in einer Wohnung.
Wer mit Gas heizt, kämpft im Winter 2022/23 mit steigenden Gaspreisen. Doch auch die Kosten für andere Energiequellen wie Heizöl sind hoch. © Jens Büttner/dpa

Strom und Gas: Günstige Angebote der Grundversorger

Sie möchten von Ihrem aktuellen Anbieter in die Grundversorgung wechseln? Im Grunde kein Problem, weil diese in aller Regel verpflichtet sind, Sie in die Grundversorgung von Strom oder Gas aufzunehmen. Dem Finanzportal Finanztip zufolge könnten einige Grundversorger allerdings versuchen, Neukunden mit Grundversorgungsanspruch in die teure Ersatzversorgung zu schieben – ohne gesetzliche Grundlage. Dieser Zuteilung könne man allerdings schriftlich widersprechen, heißt es weiter.

Viele Grundversorger können aufgrund ihrer Einkaufsstrategie auch 2022 relativ günstige Preise anbieten. Ein meist großer Kundenstamm führt dazu, dass sie sich nicht auf Preiskämpfe einlassen und stattdessen langfristig große Mengen an Gas oder Strom einkaufen. Dadurch sicherten sich viele Stadtwerke gute Konditionen, die auch jetzt noch greifen, während die Einkaufspreise an der Strom- und Erdgasbörse extrem in die Höhe schossen, informiert finanztip.de weiter.

Wechsel in die Grundversorgung – so gehts

Auch interessant

Kommentare