Kennen Sie den Teilzeitrechner?

Achtung bei Teilzeit-Job: Fünf Tipps, die Sie am besten sofort befolgen – Planung bis zur Rente

Zur Berechnung des Netto-Teilzeitgehalts hilft zur ersten Orientierung ein Teilzeitrechner. Welche Tipps Sie auch mit Blick auf die Rente außerdem befolgen sollten.

Arbeitet man in Teil- statt Vollzeit, hat man am Ende des Monats nicht nur aktuell weniger Geld auf dem Konto. Sondern man läuft auch Gefahr, dass man im Rentenalter über weniger Geld verfügt. Umso wichtiger ist es, bei Teilzeit, rechtzeitig einen Ausgleich zu schaffen. In einem Beitrag zum Thema nennt die Nachrichtenagentur dpa fünf Tipps für alle, die eine Teilzeittätigkeit planen. Eine gute Hilfe ist zudem der Teilzeitrechner des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Fünf Tipps für alle, die eine Teilzeittätigkeit planen

1. Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Finanzen: Dazu zählen zum Beispiel Fragen wie: Was verdient der Partner, und wieviel man selbst? Wie steht es mit der Altersvorsorge und den Versicherungen? Welche Rücklagen hat man gebildet oder vor? Hat man eine Immobilie als Sicherheit, oder aber Schulden? Die Liste an Fragen (und Antworten) lässt sich individuell fortsetzen.

2. Berechnen Sie ihr Teilzeitgehalt und erfragen Sie Ihre Rentenansprüche: Wenn Sie wissen möchten, wie hoch das Netto-Teilzeitgehalt wäre, wenn Sie Ihre Arbeitszeit reduzieren, können Sie zur ersten Orientierung den Teilzeitrechner des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales nutzen, heißt es in dem dpa-Beitrag konkret. Schritt Nummer zwei: Loten Sie aus, welche Folgen der geringere Verdienst für die gesetzliche Rente* hat. Bei solchen Fragen hilft die Deutsche Rentenversicherung.

Lesen Sie zudem: Das sollten Sie vor der Rente erledigt haben - dringender Experten-Rat.

3. Reden Sie mit dem Partner über einen Ausgleich: Das bietet sich dpa zufolge vor allem dann an, wenn es darum geht, eine Rentenlücke auszugleichen, die durch die Betreuung gemeinsamer Kinder entsteht. Denkbar ist zum Beispiel ein Bargeld-Ausgleich zwischen den Partnern. Den Betrag kann der oder die Teilzeitbeschäftigte langfristig für die Altersvorsorge anlegen und ihn beispielsweise in einen ETF investieren. Oder der Partner, der Vollzeit arbeitet, zahlt für den Partner in Teilzeit monatlich in einen Sparplan ein; das geht zum Beispiel auch mit kleineren Beträgen ab 25 Euro.

4. Haben Sie Ihre Altersvorsorge im Blick: Auch hier können die Deutsche Rentenversicherung oder Verbraucherzentralen bei vielen Fragen weiterhelfen. Wer in Teilzeit arbeitet, sollte zudem den Arbeitgeber nach einer betrieblichen Altersversorgung fragen.

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5. Checken Sie regelmäßig Ihre Einnahmen und Ausgaben: Somit haben Sie immer einen Überblick über Ihre Finanzen. Auch die bekannte Faustregel kommt in dem Beitrag unter anderem zur Sprache, die besagt: Man solle mindestens so viel Geld zur Seite legen, dass man damit drei Monate lang über die Runden kommen könnte. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Quellen: dpa, Teilzeitrechner 2021 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Deutsche Rentenversicherung

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Rubriklistenbild: © Patrick Pleul/dpa

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