Ernüchterndes Ergebnis

Frau (60) ist völlig geschockt - als sie erfährt, wie viel Rente sie später bekommt

Einer 60-jährigen Arbeitnehmerin bleiben später gerade mal 1.000 Euro, so die Renten-Beratung. (Symbolbild)
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Einer 60-jährigen Arbeitnehmerin bleiben später gerade mal 1.000 Euro, so die Renten-Beratung. (Symbolbild)

Eine 60-jährige Arbeitnehmerin will sich über ihre Rentenbezüge erkundigen und lässt sich bei der Deutschen Rentenversicherung beraten. Mit ernüchterndem Ergebnis.

Da eine Frau aus Berlin bald in den Ruhestand gehen will, lässt sie sich einen Beratungstermin bei der Deutschen Rentenversicherung geben. Dieser ist schließlich kostenlos und dort wird erklärt, welche Rentenbezüge einem im Alter zustehen. Doch was die 60-Jährige dort erfährt, ist alles andere als erfreulich. 

Rentenbezüge: So viel bekommt die 60-Jährige

In knapp sechs Jahren will die Büroangestellte in Rente gehen, am 01. September 2025 ist ihr offizieller Rentenbeginn. Bei der Deutschen Rentenversicherung folgt dann die Ernüchterung: Sie wird monatlich nur 1.330 Euro Rente erhalten. Nach Abzug der Kranken- und Pflegeversicherung bleiben ihr damit etwas mehr als 1.183 Euro übrig.

1976 soll die Frau - damals noch in der DDR - eine Lehre als Laborassistentin angefangen haben. Dann bekam sie mit ihrem Mann zwei Kinder, blieb ein paar Jahre zuhause, schließlich trennte sich das Paar allerdings. Später arbeitete sie als Sekretärin in einem landeseigenen Kulturbetrieb - bis heute in einer Anstellung im Öffentlichen Dienst.

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Doch mit der künftigen Rente "kann ich meine Wohnung nicht mehr halten", erklärt sie gegenüber der Berliner Zeitung. Schließlich zahlt sie für zwei Zimmer 661 Euro Warmmiete. Die Beraterin erklärt ihr, dass, wenn die 60-Jährige vorzeitig aufhöre zu arbeiten, sie 0,3 Prozent ihres Rentenanspruchs für jeden Monat verliere, den sie früher in Rente gehe. "Da mache ich lieber weiter, bis die Regelrente kommt", so ihr Fazit.

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Deshalb fällt die Rente für viele Personen so gering aus

Wenn die Berlinerin dagegen die Arbeitszeit in den kommenden Jahren um wenige Stunden reduzieren sollte, ergäbe das bei vier Jahren verkürztes Arbeiten bis zu 20 Euro weniger Rente. Schließlich würde es vielen Arbeitnehmern in den letzten Jahre vor der Rente schwer fallen, noch durchzuhalten, erklärt die Beraterin. Doch warum fällt die Rente nur so mickrig aus?

Weil das Statistische Bundesamt jedes Jahr das Durchschnittseinkommen hierzulande errechnet. Dieses beträgt aktuell 38.901 Euro. Auf diesem basieren die Entgeltpunkte bzw. die sogenannten Rentenpunkte. Haben Sie also immer genau so viel verdient wie der Durchschnitt, erhalten Sie pro Jahr einen Rentenpunkt. Doch Experten warnen, sich nur auf die gesetzliche Altersvorsorge zu verlassen. Es sollte nur ein Baustein in der Altersabsicherung sein. Es wird schließlich oftmals geraten, Betriebsrenten und/oder eine private Altersvorsorge abzuschließen.

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Steuerpflichtig? Eine passende Steuersoftware (werblicher Link), bei der die einzelnen Schritte nachvollziehbar erklärt werden, kann eine gute Hilfe sein.

jp

Günstige Paradiese: Wer hier lebt, muss nie wieder arbeiten gehen

Unterirdische Höhlen, malerische Klippen und türkisblaues Meer: Die portugiesische Algarve ist mehr als nur ein Touristenort.
Besonders Carvoeiro verführt mit seinem milden Klima, den atemberaubenden Sonnenuntergängen und den kulinarischen Genüssen das ganze Jahr über - zu einem kleinen Preis. Seit der Eurokrise Portugals ist es für Aussteiger hier sogar noch günstiger zu leben. Für nur 1.150 Euro monatlich pro Person (Wasser und Heizung sind kostenlos) kann man sich hier die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.
Barcelona gilt als hippe, bunte Stadt, die nur so vor Energie vibriert. An den vielen Kunstgalerien, Museen, Restaurants und Shoppingmeilen kann man sich in einem Urlaub kaum satt sehen. Zudem bietet die Metropole mit ihrem Stadtstrand für genug Erholung. Wer dauerhaft dort sesshaft werden möchte, zahlt insgesamt etwa 1.518 Euro an Lebenshaltungskosten.
Ruhig, beschaulich und friedlich - so kann man das Leben im kleinen Örtchen Santa Familia in Cayo, Belize bezeichnen. Hier kennt und kümmert sich jeder (um) jeden und das Leben dort ist sehr einfach. Außerdem erwartet Aussteiger offenes Meer, eine frische Brise sowie ganz viel Sonne - und das für gerade mal 1.000 Euro monatlich.
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