Bericht

Einkommen: So viel Geld bleibt Rentnern im Schnitt übrig

Das Renteneintrittsalter und die Bezugsdauer der Rente sind angestiegen.
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Ein Bericht schildert, wieviel Geld Rentner 2019 im Schnitt zur Verfügung hatten.

Wieviel Geld haben Rentner im Schnitt monatlich zur Verfügung? Einem Bericht zufolge liegen dazu nun Zahlen aus dem Jahr 2019 vor. Die gesetzliche Rente ist dabei längst nicht alles.

Update vom 12.01.2021: Beim Blick auf den Rentenbescheid könnten einem Bericht zufolge viele Senioren „ernüchtert“ sein. Die gesetzliche Rente* sei trotz eines Lebens voll Arbeit „oft bescheiden“, schreibt Bild.de (Stand: 11. Januar): „Im Schnitt erhielten Männer 2019 monatlich 1.186,74 Euro Altersrente, bei Frauen waren es nur 764,27 Euro“, berichtet das Portal. Die gesetzliche Rente sei allerdings „meist nicht alles“. Millionen Ruheständler hätten noch andere Einnahmen wie zum Beispiel „Betriebsrenten“.

Laut Bild.de schlüsselt ein neuer Bericht der Deutschen Rentenversicherung (DRV) folgende Zahlen auf: 2019 hatten, wie das Portal berichtet, demnach „alle Rentner in Deutschland im Schnitt 2.207 Euro netto zur Verfügung“. Demnach verfügten Rentner-Ehepaare (ab 65) in den alten Bundesländern „im Schnitt über ein monatliches Nettoeinkommen von 2.910 Euro“, heißt es weiter auf Bild.de. Das seien fast 600 Euro oder 25 Prozent mehr als 2007. Alleinstehende Männer kamen 2019, wie das Portal zudem schreibt, „auf ein monatliches Nettoeinkommen von 1.796 Euro (+ 280 Euro), alleinstehende Frauen hatten monatlich 1.606 Euro netto (+ 400 Euro)“.

In Ostdeutschland sehen die Zahlen dem Portal zufolge so aus: Dort seien Ehepaare 2019 auf „ein Nettoeinkommen von durchschnittlich 2.554 Euro/Monat gekommen – „ebenfalls fast 600 Euro (oder 31 Prozent) mehr als 2007“. Und: „Alleinstehende Männer hatten Nettoeinkommen in Höhe von 1.560 Euro (+ 360 Euro), alleinstehende Frauen kamen sogar auf 1.571 Euro (gut 400 Euro mehr).“

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Gesetzliche Rente nicht alles – Betriebsrente, Riester-Rente und Co.

Im selben Zeitraum legten laut Bild.de die Löhne der Beschäftigten „um durchschnittlich 33 Prozent“ zu. Insgesamt, so schreibt das Portal zudem, würden die Rentner 39 Prozent ihrer Einkünfte nicht aus der gesetzlichen Rentenkasse beziehen. Woher dann? 22 Prozent würden „aus Betriebsrenten“ fließen. Der Rest seien Zahlungen zum Beispiel „aus privaten Lebens- und Rentenversicherungen sowie Riester-Renten, Mieten und Einkommen“.

Bericht: So viel Geld bleibt für Rentner im Schnitt übrig

Artikel vom 09.11.2020: Deutschlands Senioren* haben einem Bericht zufolge im Schnitt mehr Geld zur Verfügung als noch im Jahr 2016: Wie die „Bild“-Zeitung (Stand: 6. November 2020) berichtete, verfügen Ehepaare über 65 im Schnitt über 2.907 Euro netto im Monat – das sind laut „Bild“ 14,3 Prozent mehr als noch 2016, wie aus dem Alterssicherungsbericht 2020 der Bundesregierung hervorgehe, die der Zeitung nach eigenen Angaben vorlag. Dabei werden neben den Renten und Pensionen auch andere Einnahmen wie Zinsen und Mieten berücksichtigt.

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Rente: So viel erhielten Paare im Westen im Schnitt

Seniorenpaare im Westen haben „Bild“ zufolge im Schnitt 2.989 Euro netto, im Osten seien es 2.577 Euro. Single-Rentner im Westen haben demnach 1.875 Euro, im Osten 1.563 Euro, Single-Rentnerinnen 1.617 Euro (Ost: 1.567 Euro).

Haupteinkunftsquellen seien Renten und Pensionen, heißt es zudem auf Bild.de. Und weiter: „Ehepaare beziehen im Schnitt zusammen 1.961 Euro Rente brutto im Monat. Bei alleinstehenden Männern sind es 1.404 Euro, bei Single-Rentnerinnen 1.388 Euro. Ruhestandsbeamte beziehen zwischen 2.370 Euro (Postbeamte) und 3.490 Euro (Landesbeamte) Pension brutto im Monat. Bei Ex-Beamtinnen liegen die Beträge zwischen 2.100 Euro (Post) und 3.590 Euro (Soldatinnen).“

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Rente in Deutschland: Viele Senioren beziehen Zusatzeinkünfte

Daneben beziehen dem Bericht zufolge viele Senioren Zusatzeinkünfte. 61  Prozent der Ehepaare im Westen haben demnach im Schnitt 1.539 Euro neben der Rente oder Pension. Im Osten beziehen demnach 49 Prozent der Paare Zusatzeinkünfte von durchschnittlich 1.080 Euro. Der Alterssicherungsbericht der Bundesregierung erscheint alle vier Jahre. (ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks

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