Schutz vor Lebensmittelvergiftung

Münze als „Anti-Durchfall-Mittel“: Welcher Münz-Trick den Urlaub rettet

Eine Münze im Gefrierfach gibt Aufschluss darüber, wie es um die Qualität der Lebensmittel steht.
+
Eine Münze im Gefrierfach gibt Aufschluss darüber, wie es um die Qualität der Lebensmittel steht.

Sie möchten im Urlaub auf Nummer sicher gehen und auf keinen Fall Montezumas Rache riskieren? Ein einfacher Münztrick schützt vor Durchfall und Co.

Geld ist in erster Linie Zahlungsmittel. Doch man kann Geldmünzen und -scheine auch zweckentfremden. So hat so manches Eurostück bereits eine verschlossene Tür geöffnet. Oder aber es erfreut ein Sammlerherz, weil es über eine Fehlprägung* verfügt. Doch Geldstücke können auch ganz praktischen Nutzen entfalten – und sogar der Gesundheit nützen. Wie Sie eine Münze als „Anti-Durchfall-Mittel“ anwenden? Ganz einfach mit folgendem Trick.

Verdorbenes Fleisch sofort erkennen – mit einem simplen Münztrick

In Deutschland kommt es relativ selten zu langwierigen Stromausfällen. Doch in anderen Ländern der Welt sind sie alltäglich. Nicht nur elektrische Lichtquellen sind betroffen, auch Kühlschränke und Gefrierschränke werden im Fall eines Stromausfalls nicht mehr gekühlt. Vor allem in Ländern mit tropischem Klima verderben viele Lebensmittel ungekühlt sehr schnell. Vor allem Fleisch und Fisch werden so schnell zum Bakterien-Eldorado – was Lebensmittelvergiftungen begünstigt.

Um keine böse Überraschung in der nächsten Ferienwohnung zu erleben, könnte Ihnen ein spezieller Münztrick gute Dienste leisten. Er wird Ihnen anzeigen, ob und wie lange es vor Ort zum Stromausfall gekommen ist.

Das könnte Sie auch interessieren: „Pickel auf Globus“: Fehlprägung auf 2-Cent-Münze soll 199,00 Euro wert sein

So funktioniert der „Anti-Durchfall-Münztrick“:

  • Nehmen Sie eine kleine Plastikschüssel oder einen Plastikbecher zur Hand und füllen Sie sie mit Wasser.
  • Stellen Sie das Gefäß ins Gefrierfach, bis das Wasser gefroren ist. (Bitte kein Glasgefäß verwenden, da es reißen kann)
  • Jetzt legen Sie eine Münze auf die Eisoberfläche und stellen das Gefäß sofort wieder zurück in den Eisschrank.
  • Befindet sich die Geldmünze beim nächsten Öffnen des Gefrierfachs weiterhin auf der Eisoberfläche, kam es nicht zum Stromausfall.
  • Ist die Münze einige Millimeter tief im Eis eingefroren, ist das ein Zeichen dafür, dass kurzzeitig der Strom weg war. In dem Fall sollten Sie Fisch, Fleisch, Milchprodukte und Eier besser entsorgen, wie das Portal Chip.de rät.
  • Ist die Münze am Boden des Gefäßes festgefroren, kam es zu einem andauernden Stromausfall. In dem Fall sollten alle Lebensmittel, die gekühlt werden müssen, im Müll landen.

(jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare