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Frau gewinnt Millionen beim Lotto und arbeitet trotzdem im Supermarkt

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Von: Sophia Adams

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Supermarkt in Großbritannien
Trotz ihres Millionen-Gewinns räumte eine Britin weiterhin Supermarkt-Regale ein. (Symbolbild) © imago stock&people / imago-images

Eine Britin hat im Lotto Millionen abgesahnt und trotzdem arbeitete sie danach Nachtschichten im Supermarkt. Dafür nannte sie eine überraschende Begründung.

Was würden Sie machen, wenn Sie über zwei Millionen Euro im Lotto gewinnen würden? Für die meisten liegt die Antwort auf der Hand: das Geld gut anlegen, aus dem Arbeitsleben austreten und in den Ruhestand gehen. 

Zweifellos dürfte das auch der Weg sein, den viele frühere Lotto-Gewinner eingeschlagen haben. Für die Mittsechzigerin Elaine T. aus Newcastle in Großbritannien stellte das allerdings keine Option dar. Trotz ihres Millionen-Gewinns räumte sie danach weiter Supermarkt-Regale ein.

Millionen-Gewinn im Lotto: Teile ihres Vermögens hat die Britin verschenkt

Elaine T. hatte das unfassbare Glück, im Jahr 1995 2,7 Millionen Pfund (circa 2,9 Millionen Euro) abzusahnen. Damals arbeitete die zweifache Mutter als Lohnbuchhalterin. Während andere diese Chance genutzt hätten, um mit dem Geld in Saus und Braus zu leben*, blieb Elaine ihrem Alltag treu. 

Seit sieben Jahren arbeitete sie schon in dem Supermarkt, in dem sie den ersten Teil ihres Gewinns ausgab: Sie kaufte dort mehrere verschiedenfarbige Baumwollpullover. Eine Million ihres Vermögens schenkte sie außerdem ihrem Bruder, während ihre Kinder Teile des Gelds nutzen durften, um in die Immobilienbranche einzusteigen.

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Lotto-Gewinnerin möchte ein Vorbild für ihre Kinder sein

Über die Geschichte der Lotto-Siegerin berichtete der „Mirror“ vor gut einem Jahr: Mit Mitte 60 steht Elaine noch immer mit beiden Beinen im Berufsleben. So soll sie wöchentlich 25 Stunden in einem Supermarkt arbeiten und dort Regale einräumen. Dafür ist sie meist schon um 2 Uhr morgens wach.

Doch wozu der Aufwand? Gegenüber Mirror verriet sie ihre Gründe; in dem Beitrag kam sie damals so zu Wort: "Ich habe einen Job, weil ich nicht im Haus bleiben kann, das würde mich verrückt machen. Ich liebe es. Wir befüllen das gesamte Stockwerk, machen die Reduzierungen. Ich habe hier viele tolle Freunde kennengelernt und ich treffe auch die Kunden. Die Menschen auf der Arbeit sind großartig." Zudem erklärte sie, dass sie ein gutes Vorbild für ihre Kinder sein will und beweisen möchte, dass sich harte Arbeit auszahlt.

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(soa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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