Coronavirus/COVID-19

Neuerung: Das sollten Sie wissen, wenn Sie kontaktlos im Supermarkt bezahlen

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Viele Verbraucher zahlen in Corona-Zeiten gerne kontaktlos.

Viele Verbraucher bezahlen an der Supermarkt-Kasse nicht mehr mit Bargeld, sondern am liebsten kontaktlos. Was sich für Verbraucher ändert.

https://docs.google.com/spreadsheets/d/13sWQOslCEf68tlHGqxgBt_m9U5IumZzZpwmHEhIoFx0/edit#gid=1074363098

  • Viele Verbraucher bezahlen im Supermarkt gern kontaktlos.
  • Das hängt vor allem auch mit der Coronakrise zusammen.
  • Statt 25 lassen sich nun 50 Euro mit Girokarte ohne Pin-Eingabe abbuchen. 

Kontaktlos Bezahlen in Corona-Pandemie beliebt

In der Corona-Pandemie* ist für viele Verbraucher in Deutschland das Bezahlen mit Karte die erste Wahl. Vor allem das kontaktlose Bezahlen hat in der jüngsten Zeit nicht zuletzt wegen der Coronakrise* zugenommen:

Ende 2019 wurden etwa 35 Prozent aller Girocard-Transaktionen kontaktlos abgewickelt, erklärt der Bundesverband deutscher Banken. Dieser Anteil hat sich aktuell auf geschätzt rund 50 Prozent erhöht.

Lesen Sie zudem: Mit Karte bezahlen im Supermarkt: Achtung, so teuer kann es werden

Karte oder Mobiltelefon an Akzeptanzterminal heranführen

Der Vorteil: Kunden müssen lediglich ihre Karte oder ihr Mobiltelefon nah an das Akzeptanzterminal des Händlers heranführen, um eine Zahlung auszulösen. Bis 25 Euro konnten Bezahlbeträge ohne Eingabe der PIN bereits kontaktlos beglichen werden.

Nach den Plänen der Deutschen Kreditwirtschaft wird diese Grenze für Girokarten nach und nach in allen Städten auf 50 Euro erhöht. Zudem müssen Karteninhaber aber spätestens nach fünf Transaktionen oder nach einer Gesamtsumme von 150 Euro wieder die PIN eingeben. Seit Mitte April greift das höhere Limit schon bei Händlern in Hamburg, Kassel, Frankfurt und München, wie boerse-online.de berichtet (Stand: 18. Mai).

Kunden, die auf die PIN-Eingabe  ganz verzichten möchten, können die digitale Girocard oder auch ihre Kreditkarte im Smartphone nutzen.

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Verzichten Sie an der Kasse auf Bargeld und auf die EC-Karte

Und so funktioniert es: Girocard oder Kreditkarte müssen mit dem Wellensymbol ausgestattet sein. Das ist mittlerweile bei der großen Mehrzahl der Karten der Fall. Beim Bezahlen mit dem eigenen Smartphone gibt der Kunde jede Bezahlung ab dem ersten Cent mit der gewohnten Entsperrfunktion seines Smartphones, zum Beispiel Fingerabdruck, an der Kasse frei.

Kontaktloses Bezahlen mit Smartphone - welche Apps Sie brauchen

Vorher checken: Zunächst einmal ist es wichtig, dass Ihr Smartphone Near Field Communication (NFC) unterstützt. Nur in diesem Fall ist ein kontaktloses Bezahlen  möglich. Haben Sie die Funktion auch aktiviert, fehlt nur noch die passende App. Das kann beispielsweise Google Pay  oder Apple Pay sein. Wer sich eine der Apps runterlädt, muss nur einige Daten angeben und eine Zahlungsmethode wie beispielsweise PayPal wählen.

Mehrere große Supermärkte wie Edeka, Rewe, Aldi Nord* und Süd sowie Kaufland unterstützen Mobile Payment, berichtet das Technik-Portal Chip. Dennoch bieten einige Shops diese Möglichkeit noch nicht an. Lidl will Berichten zufolge zudem in ein eigenes Bezahlsystem investieren. 

Fazit: Gerade während der Corona-Pandemie* wird kontaktloses Bezahlen in vielen Supermärkten zumindest leichter.

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ahu

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