Erfolgreich wehren

Hartz IV gekürzt? Mit diesem Trick holen Sie sich Ihr Geld wieder zurück

+
Wer sich gegen Leistungskürzungen bei Hartz IV wehrt, hat oft gute Karten.

Wer als Hartz-IV-Empfänger gegen bestimmte Auflagen verstößt, muss mit deutlichen Leistungskürzungen rechnen. Doch ein Trick führt in 50 Prozent aller Fälle zum Erfolg.

Langzeitarbeitslosen, die ihrer sogenannten Mitwirkungspflicht nicht nachkommen, können Hartz-IV-Leistungen gekürzt oder sogar komplett verweigert werden. Doch anscheinend sind viele Kürzungen unberechtigt. Wer betroffen ist, kann sich mit einem einfachen Trick dagegen wehren.

Harzt-IV-Kürzungen: Wer sich wehrt, hat oft Erfolg 

Um Ihr Geld wiederzubekommen und Kürzungen oder Verweigerungen zu vermeiden, sollten Betroffene dagegen klagen bzw. Widerspruch einlegen. Entsprechende Verfahren hatten nämlich im letzten Jahr in der Hälfte aller Fälle zum Erfolg geführt.

Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Danach wurden rund 8.100 von 17.700 Widersprüchen ganz oder teilweise stattgegeben. Zudem waren etwa 500 von 1.200 Klagen erfolgreich - entweder weil den Klagen stattgegeben wurde oder das Jobcenter vorher einlenkte.

Auch interessant: Mit diesen fünf Tipps sparen Sie viel Geld im Haushalt.

In diesen Fällen drohen Kürzungen von Hartz IV

Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger können etwa drohen, wenn sie

  • einen Termin beim Jobcenter verpassen,
  • nicht alle Tatsachen angeben, die für die Leistung erheblich sind oder 
  • Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben versäumen.

Die jetzt bekannt gewordenen Zahlen beziehen sich auf Fälle, in denen eine Hartz-IV-Berechtigung grundsätzlich gar nicht anerkannt wurde - etwa weil die Betroffenen keine psychologischen Gutachten über ihre Arbeitsfähigkeit vorgelegt haben.

Lesen Sie auch: So sparen Sie schnell extrem viel Geld beim Einkauf.

ans/dpa

"Gut und günstig": Diese zehn Marken lieben die Deutschen - doch Sieger ist nicht Aldi

In nur wenigen Tagen endet in Deutschland die Ausgabe eines bestimmten Euro-Scheins. Die Abschaffung soll helfen, Terrorfinanzierung und Schwarzarbeit zu bekämpfen. Ob das klappt, ist umstritten. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare