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Unmoralisches Angebot bei „Bares für Rares“: „Falls du mit mir nachher durchbrennen willst, ich wäre bereit“

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Von: Juliane Gutmann

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Im ZDF-Format „Bares für Rares“ finden Spielzeug bis Schmuck neue Besitzer. Wofür eine Kandidatin in einer Februar-Ausgabe die Händlerkarte erhielt, sorgte für einen Flirt.

Uschi Malzburgs Schmuckstück raubte „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter und Dr. Heide Rezepa-Zabel als Schmuck-Expertin im ersten Moment den Atem. Malzburg hatte eine Kette mitgebracht, die aus einer goldenen Niessing-Schnur und einem Anhänger bestand. Letzterer veranlasste Rezepa-Zabel zu einem regelrechten Höhenflug. Ihr zufolge handelte es sich um einen grünen Smaragd und einen blauen Brillanten. „Der letzte Blue Moon, also ein toller Vivid Blue Diamond Fancy, ist veräußert worden für 3,3 Millionen im Karat“, brachte die Expertin Horst Lichter und Uschi Malzburg zum Staunen, wie Focus Online berichtete. Der Stein wäre damals für insgesamt 50 Millionen Dollar verkauft worden.

Lichter konnte nicht anders und eröffnete einen Flirt mit der Schmuckbesitzerin aus dem nordrhein-westfälischen Dormagen: „Falls du mit mir nachher durchbrennen willst, ich wäre bereit“, versuchte es der Moderator. Doch als Rezepa-Zabel weiter erklärte, worum es sich wirklich bei der Halskette handelte*, verpuffte die Euphorie ihrer beiden Zuhörer. Nach einigen Untersuchungen fand die Schmuck-Expertin heraus, dass es sich nicht um echte Steine, sondern um eine Synthese handelte. Damit gemeint sind künstlich hergestellte Edelsteine, die lange nicht den Wert besitzen wie ihr echtes Pendant.

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„Sonst wäre ich mit dem Horst abgehauen“: Hotelfachfrau nimmt Rückschlag mit Humor

Doch trotzdem lag der Schätzwert der Expertin bei 3.000 bis 3.500 Euro. Im Händlerraum konnte die Hotelfachfrau Uschi Malzburg allerdings nur 2.800 Euro für das Schmuckstück herausschlagen, dass sie von ihrem Mann zur Silberhochzeit geschenkt bekommen hatte. Im Interview nahm es Malzburg mit Humor: „Erst mal hieß es, paar Millionen für einen blauen Brillanten, war dann aber leider nicht so. Sonst wäre ich mit dem Horst abgehauen“. Zufrieden ist sie trotzdem: Mit dem Geld wolle sie sich ein E-Bike kaufen, erklärte die Hobby-Köchin. (jg) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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