Fehler bei Bank-Überweisung

Ist Ihr Geld auf dem falschen Konto gelandet? Dann sollten Sie schnell handeln

Die Überweisung besser doppelt prüfen, damit keine Fehler passieren.
+
Die Überweisung besser doppelt prüfen, damit keine Fehler passieren.

Auch bei Bankgeschäften kann man mal etwas schiefgehen. Warum Sie Ihre Bank bei einer Fehlüberweisung sofort informieren sollten -und welche Fälle knifflig sind..

  • Falsche IBAN, ein Zahlendreher oder ein anderer Fehler bei der Überweisung - so etwas kann passieren.
  • Betroffene sollten sich sofort mit ihrer Bank auseinandersetzen.
  • Manchmal ist die Lage allerdings nicht einfach. Was Sie dazu wissen sollten.

Fehler bei der Banküberweisung passiert? Dann sollten Sie schnell handeln

Bei Bankgeschäften ist ein Fehler schnell mal passiert: Man hat sich mit der IBAN vertan, verursacht einen Zahlendreher - oder der Adressat des Geldes hat der Bank seine neue Kontoverbindung noch nicht mitgeteilt. Und die Überweisung landet versehentlich auf dem falschen Konto. Was, wenn der Empfänger das Geld nicht zurückgibt?

"Den Schaden hat man dann alleine", warnt einem Bericht von Welt.de zufolge die Sprecherin des Bundesverbandes deutscher Banken, Juliane Weiß. Nur gescheiterte Lastschriften, PayPal- oder Kreditkartenzahlungen lassen sich dem Bericht zufolge schnell ausbügeln. Fehlüberweisungen seien dagegen schwer rückholbar. Das sollte man beachten:

Falsche Iban eingegeben? Was Bankkunden wissen sollten

Falsche IBAN eingegeben? Bestenfalls blockt hier das Onlinesystem der Bank von vornherein ab - mit dem Ergebnis, dass die Überweisung gescheitert sei, heißt es in dem Bericht der "Welt". Beim händisch ausgefüllten Überweisungsträger sei die Bank verpflichtet zu prüfen, ob die IBAN überhaupt existiere. Und wenn doch mal ein falscher Transfer durchrutscht? Dann könne der Überweisende hoffen, die Zahlung auf einem Konto landet, dass es nicht gibt - in diesem Fall, so heißt es in dem Bericht, werde das Geld* zwar abgebucht, es komme aber nach wenigen Tagen zurück.

Schwieriger wird es, wenn das andere Konto gültig ist. Juliane Weiß rät laut Welt.de, dass man sich, wenn man den Fehler bemerkt, sofort mit der Bank in Verbindung setzen sollte. Es besteht oft noch die Chance, dass man den Transfer stoppen kann, da eine Überweisung bis zu zwei Tage dauern kann.

Lesen Sie zudem: Sparer aufgepasst: So viele Banken zahlen keine Zinsen mehr - sogar Negativzinsen?

Bericht: 20 Euro für ein Auskunftsverfahren bei der Bank

Anders ist das dem Bericht zufolge, wenn die falsche Überweisung schon gutgeschrieben ist. Dann könnten Betroffene die Bank um ein Auskunftsverfahren bitten, was ab Irrläufersummen von 20 Euro* möglich sei. Dann werde der Empfänger angeschrieben und um Rücküberweisung gebeten. Rückholaufträge gibt es allerdings nicht umsonst, schreibt "Welt", dem Online-Verbraucherportal "Finanztip" zufolge lägen sie zwischen zehn und 20 Euro.

Grundsätzlich gilt dem Bericht zufolge: Sei eine Überweisung falsch gebucht worden, müsse der Empfänger sie zurückgeben. Er habe sich sonst ungerechtfertigt bereichert. Eine Garantie, dass er das auch tue, gebe es nicht. Nicht selten kommt es deshalb zu Streitigkeiten. Rechtlicher Rat ist dann von Hilfe.

Lesen Sie hier: Mit Karte bezahlen: Achtung, so teuer kann das werden

Fehler beim Lastschriftverfahren passiert? Das sollten Bankkunden tun

Einfacher ist es zum Beispiel bei Lastschriftverfahren. Hier lässt sich dem Bericht zufolge ein Fehler schnell korrigieren. Bankkunden hätten mindestens acht Wochen das Recht, ihr Geld* zurückzuholen, schreibt "Welt.de". Und habe man mit Diensten wie zum Beispiel PayPal bezahlt, gebe es sogar einen Käuferschutz von bis zu 180 Tagen. Auch ungerechtfertigte Kreditkartenzahlungen ließen sich über das "Chargeback-Verfahren" innerhalb von acht Wochen stornieren. Nach diesem Zeitraum sei eine Zurückbuchung "reine Kulanz der Kartenfirma" - ein gesetzlicher Anspruch bestehe dann nicht mehr.

Um Fehler von Anfang an zu vermeiden, sollte man seine Überweisungen deshalb immer besser doppelt checken.

Auch interessant: So viel Geld tragen Deutsche im Geldbeutel spazieren - hätten Sie es gedacht?

ahu

Millionäre verraten: Mit diesen fünf Tipps werden Sie reich

Tipp Nummer Eins: Wer reich sein will, muss hart arbeiten - daran geht kein Weg vorbei. Doch das allein reicht nicht. Sie müssen auch klug taktieren und darauf bedacht sein, es zu vermehren. Doch im Angestelltenverhältnis wird ihnen das kaum glücken, meint Selfmade-Millionär Steve Siebold. Am besten gelingt es, wenn Sie sich selbstständig machen - und viele verschiedene Geldquellen auftun.
Tipp Nummer Zwei: Wer zudem viel arbeitet und fest spart, vergisst eine weitere wichtige Komponente: das Geld auch klug zu investieren. Es bringt nichts ihr sauer Verdientes zu horten - Sie müssen auch etwas wagen und Ihr Geld in Aktien oder andere lukrative Investments anlegen. So können Sie ganz nebenbei bequem Ihr Geld für sich arbeiten lassen - und am Ende noch mehr sparen.
Wer eine Gehaltserhöhung erhält oder die Karriereleiter aufsteigt, kommt schnell in Versuchung, auch seinen Lebensstil nach oben zu schrauben. Doch genau das führt dazu, dass Sie niemals reich werden. "Ich habe mir meine erste Luxusuhr oder mein erstes Luxusauto erst dann zugelegt, als sich meine Geschäfte und Investments als sichere Einkommensquellen herausstellten", sagt auch der Selfmade-Millionär Grant Cardone. Wer stattdessen sparsam lebt, obwohl er mehr Geld hat, der kann in Fünf-Jahres-Schritten sein Vermögen exponentiell vervielfachen.
Tipp Nummer Vier: Wer keine Risiken eingeht, der wird auch nicht Millionär. Selbstständig arbeiten, Geld investieren und ein unerschütterlicher Glaube an sich selbst - für viele hört sich das anstrengend an. Doch wer Millionär werden möchte, muss sich auch in unsichere und unbequeme Gewässer wagen, um seinen Traum verwirklichen zu können. Wer erfolgreich sein möchte, muss seine Ängste überwinden und - wohl kalkulierte - Wagnisse eingehen, sagt auch US-Investmentgröße Warren Buffett. Das sei das Geheimrezept: Eine Prise Abenteuer und gleichzeitig langfristiges Vorausschauen.
Millionäre verraten: Mit diesen fünf Tipps werden Sie reich

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare