Falschgeld identifizieren

Daran erkennen Sie falsche Geldscheine – ein Detail beim 50-Euro-Schein ist entscheidend

Wegen Corona drohen Ausfälle bei den Einnahmen und ein dickes Defizit im Haushalt 2021.
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Leider sind immer mal wieder falsche 50er-Scheine und anderes Falschgeld im Umlauf.

Die Zahl von Falschgeld ist in Deutschland im vergangenen Jahr gestiegen. Zum Glück gibt es einen Kniff, wie sich gefälschte Geldscheine erkennen lassen.

Die Zahl der gefälschten Banknoten ist in Deutschland einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP zufolge im Jahr 2020 angestiegen – insgesamt rund 58.800 falsche Euro-Banknoten habe die Bundesbank registriert. Zum Glück gibt es ein paar Tricks, wie sich Falschgeld recht schnell erkennen lässt.

Prinzip „Fühlen-Sehen-Kippen“: So lassen sich falsche Geldscheine erkennen

Bundesbank und Europäische Zentralbank empfehlen laut AFP, Banknoten nach dem Prinzip „Fühlen-Sehen-Kippen“ zu prüfen. Verbraucher sollten nicht nur auf den Gesamteindruck schauen, sondern gezielt auf bestimmte Sicherheitsmerkmale achten: Auf der Vorderseite der Geldscheine* seien zum Beispiel Teile des Druckbildes zu fühlen. Gut zu wissen: Die Hologramm-Elemente verändern sich beim Kippen der Scheine, das Wasserzeichen ist nur in der Durchsicht zu erkennen, wie AFP berichtet. Natürlich kann auch der Vergleich mit einer zweifelsfrei echten Banknote helfen.

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Falsche oder echte Geldscheine? Diese Sicherheitsmerkmale sollten Sie kennen

Auf den seit 2013 eingeführten Noten findet sich, wie es in dem Bericht weiter heißt, ein Hologramm mit dem Porträt der Europa. Das Porträt erscheine im silbernen Streifen am Rand, wenn der Schein gekippt werde. Außerdem würden in dem Streifen ein Symbol, etwa ein Euro-Zeichen, und der Nennwert des Scheins erscheinen, so der Rat. „Das Porträt der Europa erscheint auch als Wasserzeichen der Geldscheine. Daneben gibt es eine sogenannte Smaragdzahl, auf der sich beim Kippen ein Lichtbalken auf und ab bewegt. Die Zahl verändert ihre Farbe von Smaragdgrün zu Tiefblau“, schreibt die Nachrichtenagentur.

50-Euro-Schein hat eine Besonderheit – So erkennen Sie gefälschte Scheine

Und noch ein weiteres Detail gibt es, nämlich beim Fünfzig-Euro-Schein. Im Hologramm befinde sich ein sogenanntes Porträt-Fenster. Werde der Geldschein gegen das Licht gehalten, werde das Fenster durchsichtig. Dann sei das Europa-Porträt auf beiden Seiten des Geldscheins sichtbar.

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Gefälschte Euro-Münzen? So erkennen Sie sie

Auch gefälschte Euro-Münzen gibt es. In den meisten Fällen handele es sich um falsche Zwei-Euro-Münzen, schreibt AFP. 2020 wurden dem Bericht zufolge bundesweit insgesamt 44.800 falsche Münzen entdeckt und aus dem Verkehr gezogen. Wie lassen sich Fälschungen identifizieren?

Der Bundesbank zufolge wirken Münzfälschungen oft verschwommen und weisen häufig Unebenheiten auf, heißt es in dem Bericht. Die Farbtönung weiche zudem in der Regel von echten Münzen ab, die Randprägungen seien oft unvollständig oder unregelmäßig.

Aufgepasst: Sollte einmal Falschgeld im Geldbeutel landen, sollten Verbraucher die Polizei informieren und ihr die falschen Scheine oder Münzen übergeben, heißt es weiter in dem Bericht. *merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

Den Überblick behalten

Ein kleiner Geldbeutel (werblicher Link) mit Münzfach und genügend Karten-Fächern hilft beim Einkaufen, um den Überblick zu behalten.

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
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