Ran an den Speck

Experte verrät: Diese Eigenschaft brauchen Sie unbedingt, um reich zu werden

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Wer reich werden will, muss auch mal was riskieren.

Viele Deutsche meiden Aktien, weil sie Angst vor dem Risiko haben. Doch wer reich werden will, muss klug investieren – und diese wichtige Eigenschaft in sich tragen.

Banken zahlen kaum mehr Zins, ein Prozent ist bei vielen noch das höchste der Gefühle. Deshalb schauen sich deutsche Anleger nach anderen Investmentgelegenheiten um. Doch an Aktien trauen sich nur wenige – zu tief sitzt die Angst, dass man plötzlich alles verliert und in den Bankrott abdriftet.

Die Deutschen meiden Aktien, zu hoch ist der Geldverlust - oder doch nicht?

So verhalten sich die Deutschen sehr vorsichtig, was Wertpapiere oder das Spekulieren an der Börse angeht. Sie sehen schließlich nur, dass sie viel Geld verlieren – aber nicht, wie viel sie hinzugewinnen können. "Die Angst vor Verlusten ist weit größer als die Bereitschaft, attraktive Anlage-Gelegenheiten als solche zu erkennen und zu nutzen. Deshalb machen die Deutschen Fehler bei der Geldanlage", erklärt Marius Kleinheyer von der Vermögensverwaltung Flossbach von Storch gegenüber dem Business Insider.

Schließlich habe die Vergangenheit gezeigt, dass Investments in Aktien durchaus profitabel sind. So rechnet Kleinheyer vor, dass diejenigen, die den Schritt wagen und langfristig in den DAX investieren, eine Rendite von sieben Prozent pro Jahr kassieren. Das ist ein Vielfaches mehr als bei anderen Anlegemöglichkeiten, wie zum Beispiel der krisensichere Goldbarren.

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Experte: Gold zwar sicher, aber wirft nicht genug ab

Dennoch würden sich laut dem Experten immer noch mehr Deutsche für ein Investment in das Edelmetall entscheiden oder es lieber ganz auf dem Girokonto liegen lassen. Das sei weniger riskant, so die Denke dahinter. Doch das sieht der Experte kritisch: "Ein gewisser Goldanteil im Depot kann Sinn machen, weil es eine Art Versicherung gegen die Risiken des Finanzsystems darstellt. Anleger sollten sich aber bewusst sein, dass Gold keine laufenden Erträge abwirft — und damit nicht geeignet ist, das gesamte Ersparte darin zu investieren." Im schlimmsten Falle, würde man sogar eher ärmer werden.

Wer mutig ist, wird belohnt

Daher empfiehlt Kleinheyer, ruhig mutig zu sein. Allerdings geht es nicht darum, Hals über Kopf zu investieren, sondern zuvor den Aktienmarkt genau zu sondieren und abzuwägen. Dabei muss es sich nicht mal um riesige Summen drehen: "Man muss sich trauen den ersten Schritt zu machen: Regelmäßig investieren, beispielsweise mit Sparplänen, ist ein guter Einstieg in den Aktienmarkt. Optimal ist es dabei früh anzufangen, auch wenn es lediglich geringe Sparbeträge sind", schließt der Experte.

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jp

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