Geschätztes Vermögen: 92 Milliarden Dollar

Bill Gates besitzt Milliarden - jetzt verrät er, für welche zwei Laster er das Geld ausgegeben hat

Bill Gates ist Multi-Milliardär - doch er lässt es sich nicht ankennen.

Er ist einer der reichsten Männer der Welt, hat ein geschätztes Vermögen von 92 Milliarden Dollar. Er gilt als bescheiden – doch auch ihn hat mal die Luxus-Wut gepackt.

Jahrelang thronte Bill Gates auf der Poleposition im Ranking der Superreichen – erst im vergangenen Jahr löste ihn Amazon-Chef Jeff Bezos (geschätztes Vermögen: 100 Milliarden Dollar) als reichster Mensch der Welt ab. Der Microsoft-Gründer soll laut dem Bloomberg-Index sage und schreibe 92 Milliarden Dollar sein Eigen nennen können. Zudem wurde der heute 62-Jährige bereits mit 31 Jahren offiziell Milliardär – zur damaligen Zeit eine Sensation. Schließlich bekam er zu dieser Zeit den Titel des "jüngsten Milliardärs aller Zeiten" verliehen.

Diese Dinge hat sich Bill Gates geleistet - und bezeichnet sie als "Laster"

Dennoch gilt Gates, der zusammen mit seiner Frau Melissa eine eigene Hilfsorganisation führt, als bodenständiger und bescheidener Kerl, der eher zurückgezogen lebt und nicht mit seinem Luxus-Lifestyle auf Instagram & Co. protzt. "Ich habe keinen außergewöhnlichen Geschmack, also habe ich nicht viel an meinem Lebensstil geändert", verriet er jüngst in einer US-Talkshow. Allerdings habe er sich zwei sehr verrückte Dinge geleistet, gab er weiter zu.

So habe er sich in der ganzen Zeit "nur" einen Porsche und einen Privat-Jet gegönnt, erklärte er. Doch er wiegelte schnell ab, dass er das Flugzeug hauptsächlich für seine Reisen rund um den Globus benötige. Dennoch wüsste er, dass der Flieger sein persönliches "Laster" und reiner "Prunk" wäre, heißt es weiter. Das kann man wohl sagen: So soll der Geschäftsmann einen Bombardier BD-700 Global Express besitzen, in den bis zu 19 Personen passen. Kostenpunkt: satte 40 Millionen Dollar.

Eigener Trampolin-Raum im 125-Millionen-Dollar-Anwesen: Doch Gates spendet noch viel mehr Geld für Charity

Noch verrückter ist wohl aber der eigene Trampolin-Raum für die Kinder, den er in seinem Haus hat bauen lassen. "Ja, wir haben einen Trampolin-Raum in unserem Haus. Die Kinder mögen das. Ein Indoor-Trampolin, das kann ich nur empfehlen", so Gates. Doch dass das Luxus-Anwesen in Medina im US-Bundesstaat Washington, in welchem sich der Trampolinraum befindet, unfassbare 125 Millionen Dollar kostet, das verriet er jedoch nicht.

Allerdings weiß auch fast niemand, dass das Paar Gates allein im Jahre 2016 satte zwei Milliarden Dollar für weltweite Hilfsprojekte gespendet haben …

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jp

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Auf den zehnten Platz im Ranking hat es diesmal Michael Bloomberg mit einem geschätzten Vermögen von 50 Milliarden Dollar (etwa 41 Milliarden Euro) geschafft. Der US-Medienmogul ist Gründer des gleichnamigen Medienkonzerns und war von 2002 bis 2013 sogar Bürgermeister von New York.

Larry Ellison war seiner Zeit oft voraus - und gründete bereits 1977 die Software-Firma Oracle mit. Zwar hat er die Geschäftsführung 2014 abgegeben - seinem wachsendem Vermögen hat das keinen Abbruch getan. 58 Milliarden Dollar (um die 47 Milliarden Euro) soll der heutige Motivations-Coach sein Eigen nennen können.

Die Brüder David und Charles Koch haben gemeinsam nicht nur die Firma ihres Vaters, Koch Industries, inne - sondern auch den achten Platz im Milliardärs-Club. David Koch (hier mit seiner Familie) vertritt das Erdöl-Unternehmen in der Öffentlichkeit, während sein Bruder das Rampenlicht eher scheut. Beide sollen jeweils ein geschätztes Vermögen von 60 Milliarden Euro (circa 49 Milliarden Euro) besitzen.

Der umstrittene Geschäftsmann Carlos Slim Helu darf sich hingegen über 67 Milliarden Dollar (circa 54 Milliarden Euro) freuen. Der Mexikaner und seine Familie kontrollieren die größte Telefongesellschaft Lateinamerikas: America Movil. Zu Ruhm und Geld soll er in den 90er-Jahren durch die Übernahme der staatlichen mexikanischen Telefongesellschaft Telmex gekommen sein. Er gilt heute als der reichste Mann Mexikos.

Mit "nur" 70 Milliarden Dollar (circa 57 Milliarden Euro) und dem sechsten Platz muss sich der Spanier Amancio Ortega begnügen. Damit ist er zum vergangenen Jahr im Ranking einen Platz nach hinten gerutscht. Ihm gehört der Textilkonzern Inditex, zudem bekannte Modemarken wie Zara, Pull & Bear oder Bershka gehören. Sein Trostpflaster: Er soll noch immer der reichste Mann Europas sein.

Dagegen konnte Facebook-Chef Mark Zuckerberg auch dieses Jahr seinen fünften Platz im Ranking der Superreichen abermals behaupten. Der Gründer des sozialen Netzwerks hält allerdings nur einen Anteil von 28 Prozent an seinem Unternehmen. Doch er wird es verkraften - hat er doch bis 2018 sage und schreibe 74 Milliarden Dollar (um die 60 Milliarden Euro) verdient.

Der französische Unternehmer Bernard Arnault ist für sein Gespür für Mode bekannt. Ihm und seiner Familie untersteht ein Imperium aus etwa 70 Marken wie Louis Vuitton oder Kosmetik-Kette Sephora. Mit einem geschätzten Vermögen von etwa 75 Milliarden Dollar (etwa 61 Milliarden Euro) ist ihm 2018 der vierte Platz sicher.

US-Investmentlegende Warren Buffett ist dieses Jahr auf den dritten Platz gerutscht. Dem Finanzgenie gehört die Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway, zu der über 60 Firmen gehören - von Batterieherstellern bis Fast Food-Ketten. Er soll ein geschätztes Vermögen von circa 91 Milliarden Dollar (etwa 74 Milliarden Euro) besitzen - und ist damit nur knapp hinter Bill Gates.

Microsoft-Gründer Bill Gates ist seit Jahren aus dem Ranking der Superreichen nicht mehr wegzudenken. Letztes Jahr noch auf der Poleposition, muss er sich 2018 mit dem zweiten Platz begnügen. Der Geschäftsmann, der auch einer privaten Hilfsorganisation mit Ehefrau Melinda vorsitzt, soll etwa 92 Milliarden Dollar (circa 75 Milliarden Euro) sein Eigen nennen.

Amazon-Gründer Jeff Bezos ist 2018 klarer Sieger - er ist sogar der erste Mensch, der die 100-Milliarden-Marke (circa 81 Milliarden Euro) geknackt hat. Zusätzlich zum Online-Händlerriesen gehören ihm die US-amerikanische Tageszeitung The Washington Post und das Luft- und Raumfahrtunternehmen Blue Origin.

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