"Am Tresen hört die Freundschaft auf"

"Bares für Rares": Streit eskaliert um "weißes Gold" - jetzt fliegen die Fetzen

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Zwischen Julian Schmitz-Avila und Fabian Kahl fliegen die Fetzen um eine Schale "weißen Goldes".

Es fliegen die Fetzen! Ging es sonst zwischen den Händlern immer friedlich zu, werden nun die harten Bandagen ausgepackt. Und alles nur wegen eines Mysteriums aus "weißem Gold".

Eigentlich haben sich bei "Bares für Rares" immer alle lieb - vor allem die Händler scheinen sich trotz Konkurrenzdruck vor der Kamera prächtig zu amüsieren und wirken sehr entspannt. Doch wenn eine Rarität ganz besonders ist oder mehrere Händler ein Auge darauf werfen, wird auch schon mal mit harten Bandagen gekämpft.

"Bares für Rares": Zwischen Händlern fliegen die Fetzen - wegen "weißen Goldes"

Diesmal war der Gegenstand der Begierde eine große, mit Figuren besetzte Porzellan-Schale. Experte Detlev Kümmel klärt Lichter und Verkäufer Heinrich Heer auf: Sie soll aus einer thüringischen Manufaktur stammen und im 19. Jahrhundert entstanden sein. Der Experte schien mächtig angetan von der "totschicken" Rarität und schwärmte vom "weißen Gold".

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Das hatte der 73-jährige Verkäufer einst geerbt, allerdings verstaubte es nur im Keller, erklärte er. Seine Schmerzgrenze? 400 bis 500 Euro wollte er für die Porzellanschale haben. Experte Kümmel prophezeite ihm sogar das Doppelte. Und tatsächlich: Sobald die Händler Julian Schmitz-Avila und Fabian Kahl die Schale erblickten, stürzten sie sich darauf.

Video: Unbekanntes über die Händler

"Am Tresen hört die Freundschaft auf" - erbittertes Händlerduell

Zuerst bewunderten sie seine Feinheiten: "Der schönste Tafel-Aufsatz, den ich hier bislang gesehen habe", schwärmte Julian. "Das schönste Stück!" Anschließend kam es zum erbitterten Händlerduell, bis die beiden Kollegen am Ende gleichzeitig 1.000 Euro boten. Da ging Schmitz-Avila plötzlich aufs Ganze und erhöhte auf satte 1.500 Euro!

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"Mein wahrscheinlich letztes Gebot", stellte er klar. Für Fabian Kahl ein gefundenes Fressen - er überbot Schmitz-Avila mit 1.550 Euro! Der fand das gar nicht lustig und schmollte erst mal eine Runde. "Da muss ich ein bisschen was wieder gut machen", befand auch Kahl. Doch schließlich kriegte sich Schmitz-Avila wieder ein und schloss mit den weisen Worten: "Schon okay, am Tresen hört eben manchmal die Freundschaft auf."

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jp

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