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„Bares für Rares“: Paar rettet Designer-Sessel vor dem Sperrmüll – so viel sind die alten Möbel wert

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Von: Anne Hund

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„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter
„Bares für Rares“ mit Horst Lichter ist immer für eine Überraschung gut. © Henning Kaiser/dpa

Wovon Schnäppchenjäger sonst nur träumen können: Bei „Bares für Rares“ stellte ein Ehepaar aus Schwaben zwei alte Lederstühle zum Verkauf, die tatsächlich vom Sperrmüll stammen.

Wollen Sie Ihre alten Möbel beim Sperrmüll entsorgen? Dann sollten Sie vorher besser zweimal hinschauen. Denn so manche vielleicht ja schon längst in den Keller verbannten Möbelstücke könnten heute wertvoller sein, als sie vielleicht vermuten.

Ein Ehepaar aus dem schwäbischen Harburg hatte in Sachen Sperrmüll jedenfalls enormes Glück. Denn genau von dort stammten ihre zwei schwarzen, noch recht gut erhaltenen Ledersessel, die sich als hochpreisige Designerstücke herausstellten, wie die Zuschauer bei „Bares für Rares“ im ZDF erfahren konnten.

„Bares für Rares“: Sessel vom Sperrmüll stellen sich als Design-Klassiker heraus

Schon beim ersten Blick war klar: Diese Sessel müssen etwas Besonderes sein. Im Netz findet man sie unter dem Namen „Barcelona Chair“. Es handelt sich bei der Machart um echte Designklassiker, wie „Bares für Rares*“-Experte Sven Deutschmanek anerkennend zu den Sesseln feststellte, die ursprünglich von Ludwig Mies van der Rohe designt worden seien. Die beiden mitgebrachten Sessel, die eher an kleine Sofas erinnern, stammen der Expertise zufolge wohl etwa aus der Zeit zwischen 1950 und 1964. Sie könnten heute stolze „5.000 bis 6.000 Euro“ wert sein, schätzte der Experte. Was nicht nur Moderator Horst Lichter staunen ließ. „Sperrmüll? Glück gehabt!“, freute er sich mit den beiden Kandidaten, die für jeden Stuhl gerne um die 2.000 Euro gehabt hätten.

Lesen Sie zudem: „Bares für Rares“-Hammer: Flohmarkt-Fund für gerade einmal fünf Euro ist bis zu 60.000 Euro wert.

„Bares für Rares“-Händler zahlt stolzen Preis für Sperrmüllfund

Was sind die „Bares für Rares“-Händler bereit, dafür zu zahlen? „Das müsste von Mies van der Rohe sein“, stellte Fabian Kahl gleich zu Beginn fest. Christian Vechtel pflichtete ihm bei. Da gebe es so viele Nachgemachte, aber die seien original, vermutete er und startete mit tausend Euro.

Zwischenzeitlich stand eine Summe für beide Möbelstücke von 2.500 Euro im Raum. Bis Christian Vechtel sogar noch deutlich höher ging - und für 3.800 Euro schließlich den Zuschlag bekam. Was für eine stattliche Summe für einen Sperrmüllfund, auch wenn der Preis unter der Expertise lag. Viele Zuschauer dürften sich mit den Verkäufern gefreut haben.

Auch auf der „Bares für Rares“-Seite auf Facebook gab es viele Likes. „Man glaubt es kaum, aber diese beiden Barcelona Chairs hat das Ehepaar vor dem Sperrmüll gerettet,“ ist dort über dem Post mit dem Video zu lesen. „Ein absoluter Designklassiker des Architekten und Designers Ludwig Mies van der Rohe“. Wahrlich ein Glücksfund.

Im Video: „Bares für Rares“: Diese Gegenstände brachten ihren Besitzern ein Vermögen

Wer sich die „Bares für Rares“-Folge vom 27. Juli gänzlich und noch einmal in Ruhe anschauen will, findet sie übrigens auch zum Nachschauen in der ZDF-Mediathek. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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