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„Bares für Rares“-Kandidat will sein verkauftes Kunstwerk zurück – doch die Händlerin bleibt hart

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Von: Juliane Gutmann

Das ZDF-Format „Bares für Rares“ spült so manchem Teilnehmer ordentlich Geld in die Kasse. Doch manche bereuen den Verkauf – so wie Werner Kanthak.

Händlerin Susanne Steiger ergatterte das Bildrelief von Werner Kanthak für 250 Euro. Der „Bares für Rares“-Fan aus dem nordrhein-westfälischen Erkrath hatte das Gemälde, das einen Hirsch zeigt, zuvor vom Experten Sven Deutschmanek schätzen lassen. Dieser bewertete es mit nur 90 Euro. Obwohl der Verkaufspreis auf den ersten Blick nach einem guten Deal* aussieht, sollte die ganze Sache für Werner Kanthak noch ein bitteres Nachspiel haben.

Denn das Herz des Verkäufers hing doch mehr an dem Gemälde, als er gedacht hatte. Einige Tage nach Ausstrahlung der Sendung erkundigte sich Kanthak telefonisch bei Susanne Steiger nach der Rarität, wie unter anderem die Bunte berichtet. Die 38-jährige Kölnerin mit zwei eigenen Schmuckläden hatte das Gemälde zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits restaurieren lassen.

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Bereits reserviert: Verkäufer bekommt Hirsch-Gemälde nicht zurück

Von dieser Information allem Anschein nach bestärkt, hatte Kanthak das Gemälde zurückkaufen wollen, wie es weiter im Bunte-Bericht heißt. Doch das aufbereitete Kunstwerk war bereits für einen anderen Interessenten reserviert worden, wie Steiger dem ursprünglichen Verkäufer erklärte. Ein Vorfall wie dieser sei in der Geschichte von „Bares für Rares“ bisher noch nicht vorgekommen, so die Bunte.

Immer wieder erleben „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter und die Händler Kurioses in der Trödelshow. Manchmal scheinen die Raritäten der Besucher sogar unschätzbaren Wert zu haben. In einer Februar-Ausgabe etwa waren Schmuckexpertin Heide Rezepa-Zabel und auch Lichter kurz sprachlos: Uschi Malzburg aus Nordrhein-Westfalen hatte eine Halskette mitgebracht, die ihr Mann ihr zur Silberhochzeit geschenkt hatte. Auf den ersten Blick war Rezepa-Zabel bei dem Anhänger von einem Brillanten und Smaragden ausgegangen – die unglaublich teuer verkauft werden hätten können. Doch nach einigen Untersuchungen stellte sich heraus, dass es sich um künstlich hergestellte Edelsteine handelte. Am Ende konnte Malzburg ihre Kette aber für 2.800 Euro verkaufen. (jg) *Merkur.de und fuldaerzeitung.de gehören zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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