So kann es gehen

Schallplatte sorgt für Überraschung bei „Bares für Rares“ – Preis überrascht sogar Horst Lichter

„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter lässt sich bekanntlich nicht so schnell beeindrucken. Doch der Preis für eine mitgebrachte Schallplatte lässt sogar ihn staunen.

Bei „Bares für Rares“ im ZDF hat eine besondere Schallplatte für Gesprächsstoff gesorgt. „Das Besondere an der Platte ist, dass sie von Keith Haring gestaltet worden ist und da seine berühmten Ampelmännchen drauf zu sehen sind“, schilderte der Kandidat (53) die mitgebrachte Rarität, die er im Auftrag einer Bekannten verkaufen wolle.

Eine alte Schallplatte sorgte bei „Bares für Rares“ für Gesprächsstoff.

„Bares für Rares“-Experte Detlev Kümmel ist begeistert, die Platte sei etwas „Besonderes“ schwärmt, er. „Wir haben hier ein Kunstwerk.“ Keath Haring habe die Platte selbst entworfen. Genauso wie die Hülle, die, wie Kümmel es beschreibt, wie eine Einladungskarte aus dem Jahr 1989 anlässlich einer Geburtstagsfeier von Gräfin Gloria von Thurn und Taxis gestaltet worden sei. Sie und der Künstler hätten sich gekannt, wie die Zuschauer in den Sendung erfahren. Von der Platte gebe es nur 250 Stück.

Und was ist auf der Platte drauf? Das Lied „Come to my Party“, erklärt Detlev Kümmel, „einmal auf Deutsch und einmal auf Englisch“ - im Rhythm-and Blues-Klang, „und das Ganze wird vorgetragen von Gloria von Thurn und Taxis, die singt da selbst drauf.“

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Auch Moderator Horst Lichter ist angetan. „Das ist ja der Hammer“. Das sei ein „echtes Kunstwerk.“ Das Einzige, was er schade finde, sagt Detlev Kümmel, sei, dass die Platte zwar an der Seite von Keath Haring signiert sei, „aber in dem Fall leider nicht handsigniert, sondern aufgedruckt“. Wenn er das auch noch gemacht hätte, „wäre ich sprachlos“.

Was will der Verkäufer dafür haben? Er habe an zweieinhalb tausend Euro gedacht, sagt der 53-Jährige. „Alter Schwede“, wirft Horst Lichter ein, und das für eine Single-Platte. Detlev Kümmel schätzt aber, dass die Schallplatte sogar noch mehr wert sein dürfte – 3.000 bis 3.500 Euro, schätzt er, er würde aber die Richterskala nach oben offen lassen. Eine „Sensation“, findet Horst Lichter. Auch der Kandidat ist überrascht. Auch eine andere Verkäuferin erlebte eine echte Überraschung: Als sie den Wert des von ihr bei „Bares für Rares“ angebotenen Bildes erfährt, bricht sie in Tränen aus, berichtet fuldaerzeitung.de*.

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Im Händlerraum gestaltet sich die Verhandlung zwar erst zäh. Doch schlussendlich gibt Kunst- und Antiquitätenhändler David Suppes dort ein Angebot von 2.000 Euro für die Schallplatte ab und bekommt den Zuschlag. (ahu) *Merkur.de und fuldaerzeitung.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
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Rubriklistenbild: © ZDF (Screenshot)

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