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Notvorrat ohne Keller: Bei korrekter Lagerung bleiben Kartoffeln monatelang haltbar

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Von: Janine Napirca

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Für die Zubereitung zahlreicher Gerichte benötigt man Kartoffeln und Zwiebeln. Wer keinen Keller hat, sollte über eine andere Möglichkeit der Lagerung nachdenken.

Da man für die Zubereitung vieler Speisen, nahezu täglich, Kartoffeln und Zwiebeln braucht, ist es gar nicht verkehrt, sich einen kleinen Vorrat anzulegen. Denn richtig gelagert, halten sich Zwiebeln und Kartoffeln sogar ein halbes Jahr lang. Die meisten Menschen bewahren Ihren Notfall-Vorrat an Kartoffeln und Zwiebeln im Keller auf. Das ist auch richtig so, denn dort herrschen die optimalen Bedingungen für die Lagerung der Vorräte. Aber was tun, wenn man keinen Keller hat?

Verzagen Sie nicht, denn auch ohne Keller können Sie vorsorgen und einen Vorrat an ausreichend Zwiebeln und Kartoffeln – sogar für den Ernstfall – anlegen. Zudem ist es empfehlenswert, auch andere Vorräte parat zu haben. Lesen Sie hier, was man bei der Lagerung des Wasservorrats beachten muss, wie Sie Bargeld für den Ernstfall am besten aufbewahren sollten und wie Sie Sprit sicher lagern können.

Kartoffeln und Zwiebeln
Auch ohne Keller können Sie sich einen Vorrat an Kartoffeln und Zwiebeln anlegen. © CHROMORANGE/Imago

Folgendes sollten Sie bei der Lagerung von Zwiebeln und Kartoffeln beachten

Do'sDon'ts
✔️ Keller❌ Kühlschrank
✔️ offene Papiertüte❌ Plastiktüte
✔️ Pappschachtel❌ Alufolie
✔️ luftdurchlässig❌ nebeneinander
✔️ relativ dunkel❌ zu hell
✔️ kühl❌ zu warm
✔️ trocken❌ feucht

Notvorrat richtig lagern: Darum sollte man Zwiebeln und Kartoffeln nicht im Kühlschrank aufbewahren

Zwiebeln und Kartoffeln sollten Sie zum einen nicht nebeneinander lagern. Denn die Zwiebeln würden die Reifung der Kartoffeln beschleunigen und somit die Haltbarkeit verringern. Zum andern sollte man weder Zwiebeln noch Kartoffeln im Kühlschrank aufbewahren. Auch wenn sie im Kühlschrank länger haltbar sind, so verlieren sie sehr schnell ihren Geschmack. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Lediglich Frühlingszwiebeln können Sie bedenkenlos im Kühlschrank lagern.

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Wenn Sie keinen Keller haben, können Sie dennoch einen Vorrat an Kartoffeln und Zwiebeln anlegen

Auch wenn der Keller der optimale Ort für die Lagerung von Zwiebeln und Kartoffeln ist, so können Sie dennoch einen Vorrat anlegen, obwohl Sie keinen Keller haben.

  1. Legen Sie die Kartoffeln, die Sie für den Notfall lagern möchten, in eine offene Papiertüte.
  2. Die Papiertüte mit den Kartoffeln stellen Sie wiederum in eine Pappschachtel.
  3. Verfahren Sie ebenso mit den Zwiebeln.
  4. Wichtig ist, dass Kartoffeln und Zwiebeln nicht direkt nebeneinander gelagert werden. Darum sollte beides eine eigene Tüten und eine eigene Pappschachtel bekommen.

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Einerseits herrschen in der Pappschachtel die optimalen Lichtverhältnisse für den Vorrat aus Kartoffeln und Zwiebeln – ähnlich wie im Keller. Andererseits sind sowohl die Papiertüte als auch die Pappschachtel luftdurchlässig, nehmen Feuchtigkeit auf und lassen die Vorräte atmen – anders als beispielsweise eine Plastiktüte oder Alufolie. Darin werden Kartoffeln und Zwiebeln schneller matschig oder beginnen zu schimmeln. Austreibende Kartoffeln sind ein Zeichen von zu heller Lagerung, austreibende Zwiebeln werden zu feucht gelagert.

Da Kartoffeln und Zwiebeln trocken und vor allem kühl gelagert werden sollten, eignen sich Keller hervorragend, um einen Notfall-Vorrat anzulegen. Auch Balkone mit Dach, Wintergärten oder die Garage bieten gute Voraussetzungen für die Lagerung von Kartoffeln und Zwiebeln. Wenn die Winter zu kalt sind, können Sie trockenes Stroh als Frostschutz in die Pappschachtel legen. Wenn Sie weder Keller, noch überdachten Balkon, Wintergarten oder Garage besitzen, tut es zur Not auch das Vorratsregal in der Küche. Die Papiertüten und Pappschachteln verlängern die Haltbarkeit. Achten Sie nur darauf, dass die Zwiebeln und die Kartoffeln ganz unten im Regal aufbewahrt werden.

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