Erneute Änderung

WhatsApp: Mit dieser neuen Funktion wird für User alles anders

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WhatsApp bringt eine neue Funktion heraus.

WhatsApp hat sich in der Vergangenheit mit seinen zahlreichen Updates eher unbeliebt gemacht. Dennoch folgt schon wieder eine neue Funktion. User müssen sich schon wieder umstellen.

Mountain View/Kalifornien - Die beliebte Nachrichten-App „WhatsApp“ entwickelt sich stetig weiter und hat dabei erstmal nur gute Absichten. Die Nutzerfreundlichkeit soll verbessert oder die App sicherer gemacht werden. Doch mit den ständigen Updates kommt auch ständige Veränderung. Jetzt wird für Whatsapp-User schon wieder alles anders.

WhatsApp: Eines der erfolgreichsten Unternehmen der Welt   

Die heute weltweit genutzte App startete vor 10 Jahren als Idee von zwei Freunden. Die beiden Amerikaner Jan Koum und Brian Acton entwickelten 2009 den Nachrichtendienst, der die Mobilfunk-Kommunikation erleichtern sollte. Innerhalb von fünf Jahren entwickelte sich diese Idee zu einem unglaublich erfolgreichen Konzern. Dadurch wurde WhatsApp in wenigen Jahren zur ernsthaften Konkurrenz für Facebook. Der Internet-Gigant reagierte undkaufte WhatsApp 2014 für 19 Milliarden US-Dollar (ca. 13,8 Milliarden Euro).

WhatsApp-Gründer Jan Koum spricht bei der DLD-Konferenz über seine Visionen.

Für WhatsApp ging die Erfolgsstory dennoch weiter.2018 wurden jeden Tag 65 Milliarden Nachrichten verschickt. Doppelt so viele wie noch im Jahr 2015. 1,3 Milliarden User nutzen den Nachrichtendienst. WhatsApp gehört damit zu den größten und wichtigsten Sozialen Medien überhaupt. Doch der Messengerdienst macht sich mit Neuerungen bei den Nutzern immer wieder unbeliebt. Viele drohten nach der Übernahme von Facebook und nervigen Änderungen sogar, WhatsApp zu löschen. Kann das neueste Update das Image des Unternehmens retten?

WhatsApp: Werbung macht User wütend

Neuerungen bei WhatsApp sind die User mittlerweile gewohnt. Allerdings gehen die neuen Funktionen auch immer wieder nach hinten los. Die Nutzer waren in der Vergangenheit schon öfters geschockt von WhatsApp-Updates (WhatsApp: Update am Montag kann für Nutzer schreckliche Folgen haben). Nur wenige Neuerungen kamen bei den WhatsApp-Usern wirklich gut an. Dazu gehörten beispielsweise der Urlaubsmodus oder der Ruhemodus. Diese neuen Modi gaben Nutzern die Möglichkeit, auch mal abzuschalten. 

Doch schon folgte der nächste Schock für die Nutzer der App: Der Nachrichten-Gigant erklärte, er wolle bald Werbung in den Statusmeldungen schalten. Die Fans waren aufgebracht. WhatsApp reagierte und brachte ein von den Nutzern lang gefordertes Update: Den „Dark Mode“.  Eine dunkle Nutzeroberfläche, die die Augen und den Akku schonen soll.Doch besänftigen konnte WhatsApp seine User damit nicht. Ganz im Gegenteil. Sie sahen den Dark Mode nur als Ablenkung von den geplanten Werbeschaltungen. Mit der neusten Version versucht WhatsApp erneut, auf seine Nutzer zuzugehen (WhatsApp-Hammer: Auf dieses praktische Update warten User schon ewig!). Das Unternehmen will die User schützen.  

WhatsApp: Neustes Update für mehr Sicherheit 

Wie WABetaInfo.com berichtete, bringt WhatsApp mit dem nächsten Update der App eine entscheidende Veränderung. Diesmal betrifft es die Privatsphäre der Nutzer. Eigentlich nichts Schlechtes, doch wird einiges komplizierter. WhatsApp soll durch den Fingerabdruck des Nutzers geschützt werden. Iphone-Nutzer kennen das Feature schon von ihrem iOS-Betreibssystem. Stellt man zukünftig die Fingerabdruck-Funktion bei WhatsApp an, kann die App nur noch durch den eigenen Fingerabdruck geöffnet werden. Doch das ist nicht alles. 

Die Sicherheitsmaßnahme bezieht sich nämlich nicht nur auf den Zugang über das WhatsApp-Symbol auf dem Display. Auch Push-Mitteilungen können nur noch nach Verifizierung des Fingerabdrucks aufgerufen werden. Es wird also die gesamte App durch den Fingerabdruck verschlüsselt, nicht nur einzelne Chats. Ein schnelles Checken von Nachrichten wird dadurch komplizierter. Ob die WhatsApp-User davon begeistert sein werden, bleibt abzuwarten. Mehr Sicherheit kann der Anwendung allerdings nicht schaden. Erst vor wenigen Wochen kam es durch einen Kettenbrief auf WhatsApp zum Datenklau. 

Gerade sehr beliebt bei den Lesern: Flughafen: Zoll macht krassen Fund aus Darknet in Lautsprecher.

Sarah Pilz

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