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Mobilfunk-Netztest: 5G-Ausbau schreitet schnell voran

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Ein Handy, das keinen Empfang hat
Keine Sorge: So dicke kommt es in Stadt und Land nur noch selten. In Fernzügen ist die Wahrscheinlichkeit, einmal kein Netz zu haben aber noch recht hoch. © Andrea Warnecke/dpa-tmn

Die 5G-Funktechnik ist im Alltag angekommen. Zu diesem Fazit kommt ein aktueller Test aller drei Mobilfunknetze. Doch welches Netz hat die Nase vorn?

München - Der 5G-Ausbau der Mobilfunknetze in Deutschland läuft auf vollen Touren. Während Vodafone hier im Vergleich zum Vorjahr den größten Sprung im urbanen Raum gemacht hat, konnte O2 (Telefónica) die 5G-Verfügbarkeit auf dem Land entscheidend verbessert und sich Telekom und Vodafone deutlich annähern. Zu diesen Ergebnissen kommt das Fachmagazin „Chip“ in seinem jährlichen Netztest (Ausgabe 1/23).

Allerdings hat die Telekom dem Vergleich zufolge beim 5G-Ausbau einen Vorsprung und gewinnt die 5G-Wertung (Note 1,1) und den Netztest insgesamt (Note 1,3). Vodafone landet sowohl bei der 5G-Betrachtung als auch insgesamt (jeweils Note 1,4) auf dem zweiten Platz.

Nur ein Netz verbessert sich insgesamt

O2 belegt die beiden dritten Plätze, schneidet bei 5G (Note 1,5) besser ab als in der Gesamtwertung (Note 1,7), die sich im Vergleich zum Vorjahr (Note 1,8) leicht verbessert hat. Telekom und Vodafone stehen in der Gesamtwertung im Vergleich zum Vorjahrestest unverändert da.

Die Mobilfunk-Sorgenkinder über alle Netze hinweg bleiben Internet und Telefonie in den Fernzügen, die „Chip“ in einer Einzelwertung aufgreift. Hier sehen die Testerinnen und Tester kaum eine Verbesserung der Netzqualität.

Netzqualität in Zügen bleibt problematisch

Für die Telekom (Note 2,3) und O2 (Note 3,4) bleibt es in den Fernzügen bei den Vorjahresnoten. Nur Vodafone kann sich leicht auf die Note 2,7 (Vorjahr: Note 2,8) verbessern. dpa

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