"Ich habe geweint"

"Game of Thrones": So brutal war die finale Wendung für Emilia Clarke

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Emilia Clarke sprach sich nun in einigen Interviews über das Schicksal ihres "Game of Thrones"-Charakters Daenerys Targaryen aus.

Beinahe zehn Jahre verkörperte Emilia Clarke die ikonische Rolle der Daenerys Targaryen in "Game of Thrones". Doch selbst sie sah das Ende nicht kommen.

Das große Finale von "Game of Thrones" ist immer noch Gesprächsstoff Nummer eins im Netz. Besonders eine Wendung macht den Fans zu schaffen: Daenerys Targaryens Wandel von der Sprengerin der Ketten zur 'Mad Queen'.

"Game of Thrones": So geschockt war Emilia Clarke über Daenerys Targaryens Wandel

Für viele Fans war es von Anfang an eine Option, dass Daenerys Targaryen, die Tochter des "Mad King" Aerys, irgendwann in die Fußstapfen ihres Vaters treten könnte. Allerdings woben die Drehbuchautoren teilweise nur wenige Hinweise auf diesen Handlungsstrang in die Geschichte mit ein - zumindest im Vergleich zu all den epischen Szenen, die Daenerys als Befreierin und Beschützerin der Unschuldigen darstellten.

Selbst Darstellerin Emilia Clarke gab nun in einem Interview mit der New York Times zu, dass sie diese Wendung nie kommen sah: "Es war ein großer Schock für mich, als ich das Drehbuch zum ersten Mal las. Wirklich ein großer Schock. Ich habe es nicht kommen sehen, so naiv war ich." Nicht mal den Tod ihrer Figur konnte sie begreifen, wie sie weiter erzählt: "Ich habe mindestens dreimal darüber hinweg gelesen und dachte mir: 'Moment Mal! Bin ich an irgendetwas erstickt? Bin ich umgestürzt?'"

Nachdem sie das Drehbuch fertig gelesen hatte, musste sie laut einem Interview mit Entertainment Weekly erst einmal an die frische Luft: "Ich habe geweint. Ich bin raus gegangen. Ich bin aus dem Haus, habe meine Schlüssel und mein Handy genommen und bin mit Blasen an den Füßen wiedergekommen. Ich bin fünf Stunden lang nicht zurückgekommen. Ich dachte mir: 'Wie soll ich das nur schaffen?'"

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"Game of Thrones": Emilia Clarke erhielt vereinzelt Hinweise

Bei diesen Aussagen nehmen es viele Fans den Drehbuchautoren übel, dass sie die Darstellerin nicht früher in das Schicksal ihrer Figur eingeweiht haben. Zum Vergleich: Alan Rickman wusste bei den Dreharbeiten zu "Harry Potter" dank Autorin J.K. Rowling von Anfang an über das Schicksal und die Beweggründe seiner Figur Severus Snape Bescheid, sodass er diese in seine Performance integrieren konnte.

Allerdings erinnert sich Emilia Clarke, dass die Drehbuchautoren ihr am Set des Öfteren Notizen zukommen ließen oder sie dazu anwiesen, eine Szene etwas anders zu spielen, als sie es von einem scheinbar heldenhaften Charakter erwartet hatte: "Da gab es einige Momente, in denen ich mir dachte: 'Wieso gebt ihr mir diese Hinweise?'"

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Gegenüber der New York Times führt sie dies noch etwas aus: "Sie wollten, dass sie kalt und unerbittlich gegenüber ihren Feinden ist, und für eine Minute dachte ich, dass sie vielleicht einen Wandel durchmacht und etwas Schreckliches tut." Als sie schließlich die letzten Drehbücher erhielt, erkannte die Schauspielerin den Sinn hinter all den Notizen. Nichtsdestotrotz scheint es offensichtlich, dass sich die 32-Jährige ein anderes Ende für ihre Figur gewünscht hätte, wie in einigen Interviews vor Ausstrahlung der Staffel deutlich wird:

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Nach dem tragischen Ende von „Game of Thrones“ hat sich Serienstar Kit Harington in eine Therapie begeben. Bei den Final-Dreharbeiten sei er zusammengebrochen.

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