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Tempolimits in Google Maps anzeigen: So lässt sich die Funktion nachrüsten

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Von: Marcus Efler

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Mal wieder vergessen, welches Tempolimit gerade auf der befahrenen Straße gilt? Diese Smartphone-App zeigt diese Information in Google Maps an.

Man kennt das. Fährt entspannt eine freie, gerade Straße entlang, und plötzlich fällt einem die entscheidende Frage ein: Wie schnell darf ich hier eigentlich? Das letzte Tempolimit-Schild ist schon eine Weile her, und wie lange es überhaupt gilt, weiß man auch nicht sicher. Die Antwort kommt dann manchmal plötzlich und unerwartet – als roter Blitz von rechts vorne. Jetzt wird es teuer, vor allem nach dem aktuellen Bußgeld-Katalog.

Tempo-80-Schild
Eine App erinnert an Tempolimits. (Symbolbild) © Marius Schwarz/Imago

Tempolimits in Google Maps anzeigen: So lässt sich die Funktion nachrüsten

Eine große Hilfe und Sicherheit bieten hier moderne Autos oder Navis, die das jeweils gültige Tempolimit einblenden. Doch mancher ist in einem älteren Modell unterwegs, und nutzt sein Smartphone als Navigationssystem (hoffentlich ordentlich angebunden und nicht, indem er es verbotenerweise in der Hand hält).

Sehr beliebt zur Routenführung ist Google Maps, zumal sich Ziele mit dieser Funktion besonders einfach eingeben lassen. Eine direkte Anzeige der jeweils erlaubten Höchstgeschwindigkeit ist zwar nicht integriert, lässt sich aber, wie auch für einige andere Navi-Apps, relativ problemlos nachrüsten. Ein Wermutstropfen dabei: Das funktioniert nur mit Android-Smartphones wie dem Pixel 7 – Nutzer des iPhones und von Apple CarPlay bleiben da also außen vor. Alle anderen können sich bei Google Play die kostenlose App Velociraptor herunterladen.

Dann sind folgende Schritte notwendig:

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Tempolimits in Google Maps anzeigen: Daten kommen von OpenStreetMap

Das hört sich jetzt etwas umständlich an, ist tatsächlich aber in wenigen Minuten erledigt. Von nun an wird beim Öffnen von Google Maps die jeweilige Höchstgeschwindigkeit eingeblendet. Außerdem ertönt ein Warnton, wenn man diese überschreitet. Laut Nutzer-Bewertungen funktioniert das meistens, allerdings nicht zu 100 Prozent zuverlässig – was unter anderem daran liegt, dass die Daten vom nicht immer top-aktuellen Gratis-Dienst von OpenStreetMap zugeliefert werden.

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Bald sollen freilich Tempolimits, wie jetzt schon in den USA, auch in Deutschland in Google Maps von Haus aus integriert werden. Dann sollte die Anzeige auch auf iPhones funktionieren.

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