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Tesla: Jedes zweite Auto schon mit Akkus der Zukunft – umstrittene Chemie fliegt raus

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Von: Marcus Efler

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Tesla Model 3, fahrend (Symbolbild)
Das Tesla Model 3 ist schon mit LFP-Akkus unterwegs. (Symbolbild) © Tesla

Kobalt und Nickel ade: Tesla verbaut immer mehr Batteriezellen mit preisgünstiger und sauberer Technologie. Sie haben allerdings einen großen Nachteil.

Austin (USA) – Bei der Diskussion zum Thema Elektroautos zählt sie so sicher zu den Gegen-Argumenten wie die löcherige Lade-Infrastruktur und die umstrittene Klimabilanz: Die Nutzung von Kobalt, das womöglich bald zur Neige geht, und dem teuren Nickel für die Akku-Produktion. Daher forschen Hersteller von Autos und Akkuzellen mit Hochdruck daran, die bisherigen Lithium-Ionen-Akkus durch andere Technologien zu ersetzen. Große Hoffnungen ruhen dabei auf Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LFP). Gerade Tesla scheint beim Einsatz von LFP-Akkus in der Serienfertigung besonders weit zu sein, wie 24auto.de berichtet.

Denn fast die Hälfte der im ersten Quartal dieses Jahres produzierten Fahrzeuge sei damit ausgestattet, teilten die Texaner in ihrem Quartalsbericht mit: Nämlich im Model 3 mit Heckantrieb sowie im Model Y. Künftig soll das sogar für 75 Prozent der Akkus gelten, Modelle mit besonders hoher Reichweite wie Long-Range-Versionen und das Model S nutzen dagegen noch die bisherige Akku-Technologie. Hier, und auch beim immer wieder verschobenen Cybertruck, möchte Tesla aber künftig auf besonders effiziente Batteriezellen des Typs 4680 umsteigen, die aber noch keine Serienreife für Autos erreicht haben.

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