Wütende Elektro-Gegner

Ausrangierte Post-StreetScooter: Fragwürdiger Facebook-Beitrag erzürnt das Netz

Eine Reihe abgemeldeter StreetScooter
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Ein umstrittener Facebook-Post zum Thema StreetScooter erregt im Netz die Gemüter.

Ein Facebook-Beitrag zeigt ausrangierte StreetScooter der Deutschen Post. Laut zugehörigen Text wende sich das Unternehmen von der E-Mobilität ab. Doch das stimmt so nicht.

Wunstorf – Wohl kaum ein Thema lässt die Emotionen derart hochkochen wie die Elektromobilität. Zumindest in den sozialen Medien. Zu einer sachlichen Diskussion kommt es eher selten – meistens wird schnell die verbale Keule ausgepackt. Denn in der Regel melden sich oft radikale Befürworter oder ähnlich fanatische Gegner zu Wort. Wie schnell sich so eine Diskussion verrennen kann, zeigt nun ein fragwürdiger Facebook-Beitrag.

Der betreffende Facebook-Post, zeigt Fotos zahlreicher StreetScooter, die auf einer Wiese in Wunstorf (Niedersachsen) stehen. Der Elektro-Transporter StreetScooter wurde von einem 100-prozentigen Tochter-Unternehmen der Deutschen Post produziert – langfristig sollte die komplette Flotte der Post durch Elektroautos ersetzt werden. Im veröffentlichten Text zu den Bildern wird nun behauptet, es handele sich um einen „Friedhof der Unvernunft“, die Post habe offenbar erkannt, dass die E-Fahrzeuge „unbrauchbar“ seien. Der Autor warnt davor, was passieren würde, wenn eines der Fahrzeuge in Brand geriete. Die Botschaft: Die Post wendet sich von der E-Mobilität ab. Ein gefundenes Fressen für alle Elektro-Gegner, wie viele deftige Kommentare zeigen. Doch inzwischen wurde der Beitrag von Facebook mit einer Art Warnung versehen: „Fehlender Kontext. Laut unabhängigen Faktenprüfern könnten diese Informationen irreführend sein.“ Denn die Post will ganz offensichtlich nicht aus der E-Mobilität aussteigen, wie 24auto.de berichtet. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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