Nie die Warnleuchte ignorieren

Abgasreinigung: Ein verstopfter Partikelfilter kann schlimme Folgen haben

Kfz-Meister Karl-Heinz Loibl passt am Mittwoch (07.03.2007) in einer Autowerkstatt in Bonn einen Rußpartikelfilter des Herstellers Twin-Tec zum Einbau an.
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Ein Diesel-Partikelfilter muss alle paar Hundert Kilometer freigebrannt werden – sonst setzt er sich zu.

Seit der Jahrtausendwende sind Partikelfilter bei Dieselmotoren Standard. Inzwischen werden auch aus den Abgasen von Benzinern Rußpartikel herausgefiltert. Bei verstopften Filtern ist höchste Vorsicht geboten.

Der Partikelfilter wird in den Abgasstrang eingebaut und arbeitet in der Regel mit poröser Keramik, meist Siliziumkarbid. Die Abgase durchströmen den Filter auf ihrem Weg in die Freiheit und die feinen Rußpartikel bleiben an den Keramik-Bauteilen hängen. Neben diesen Wandstromfiltern kamen vor allem als Nachrüstlösung häufig auch so genannte Nebenstromfilter zum Einsatz, die den Ruß durch gezielte Verwirbelung der Abgase herausfiltern. Ein Problem bleibt: Irgendwann sind die Filter voll Ruß. Dann müssen sie freigebrannt werden, wofür die Temperatur im Filter auf über 550 Grad Celsius steigen muss.

Beim Freibrennen des Partikelfilters entsteht allerdings – neben CO2 und Wasserdampf – auch Asche, die sich auch über die Jahre im Filter ansammelt und diesen mehr und mehr verstopft.* In der Regel ist der Filter nach rund 180.000 Kilometer voll, je nach Fahrweise kann es auch schneller gehen oder länger dauern. Dann erscheint eine Warnleuchte im Kombiinstrument und der Filter muss ausgetauscht oder gereinigt werden. Das sollte man auf jeden Fall machen lassen, denn ein verstopfter Filter kann zu Schäden am Motor oder der Auspuffanlage führen. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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