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Ortsschild vor Radarfalle ausgegraben: Kurioser Streit um Tempo 50 landet bei Polizei

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Von: Anne Hund

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Um dieses Ortsschild ging es. © Polizei

Eine Autofahrerin wurde bei Tempo 50 geblitzt und berief sich auf ein fehlendes Ortsschild. Die Polizei schildert den kuriosen Vorfall.

Mit dem Verweis auf ein fehlendes Ortsschild vor einem Blitzer* hat eine Autofahrerin in Nordrhein-Westfalen versucht, einem Bußgeld zu entgehen. Darüber berichtete die Polizei in Neuss. Die Autofahrerin behauptete gegenüber der Polizei, dass das Ortseingangsschild „Wevelinghoven“ auf der Nordstraße im Grünstreifen liege. Deswegen habe sie nicht erkennen können, dass sie sich schon in einer geschlossenen Ortschaft befunden habe, als sie „geblitzt“ worden sei.

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Ortsschild vor Radarfalle wurde ausgegraben

Und in der Tat: Als die Polizisten dem Einwand nachgingen, entdeckten sie das am Boden liegende Schild vor der Radarfalle, das „samt Betoneinfassung und Mast ausgegraben worden war“, wie es im Polizeibericht heißt.

So fanden die Beamten das Schild vor.
Wer das Ortsschild ausgegraben hat, war nicht bekannt. © Polizei

Fehlendes Ortsschild: Galt hier Tempo 50?

Gebracht habe es der Autofahrerin nichts, wie die Deutsche Presse-Agentur über den Vorfall schrieb. Denn: Das Ortsschild gebe laut Polizei an dieser Stelle nur einen Hinweis auf einen anderen Stadtteil. Auch schon vor dem Schild habe sich die Autofahrerin innerorts befunden und Tempo 50 gegolten

Wer das Ortsschild an der Stelle ausgegraben hat, war unterdessen nicht bekannt. Das versuchte die Polizei von Neuss erst noch herauszufinden. (ahu)

Video: Dieser Blitzer erfasst auch schnelle Fußgänger

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