Mehr Platz für Bus und Rad

Mehrheit ist für Fahrverbote, aber gegen autofreie Städte

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Einem Fahrverbot für Fahrzeuge, die Schadstoffgrenzwerte überschreiten, stimmt fast die Mehrheit der Befragten zu. Foto: Daniel Karmann

Viel ist in letzter Zeit über Diesel-Fahrverbote in deutschen Innenstädten diskutiert worden. Auch die Vision von einer autofreien Stadt spielt eine immer größere Rolle. Doch längst nicht alle können sich mit ihr anfreunden.

Essen (dpa/tmn) - Autofreie Städte lehnen viele Menschen ab (43 Prozent). Doch fast die Mehrheit der Befragten stimmt einem Fahrverbot für Fahrzeuge zu, die Schadstoffgrenzwerte überschreiten (49,8 Prozent).

Auch den Ausbau von Fahrradwegen auf Kosten von Autoparkplätzen befürworteten 50 Prozent. Das geht aus einer Umfrage hervor, die unter anderem das RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung durchgeführt hat. Während 28 Prozent der Befragten diesen Vorschlag ablehnten. Rund 69 Prozent der Befragten stimmten aber einer Ausweitung gesonderter Fahrstreifen für Busse und Bahnen zu.

Das Marktforschungsinstitut forsa befragte 7823 Haushalte online - davon füllten 6812 den Fragebogen vollständig aus. Die gemeinsame Studie von RWI und Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) wurde durch die Stiftung Mercator gefördert.

Details zur RWI-Studie

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