Freie Fahrt

Kaum zu glauben: Hier fährt das erste autonome Motorrad

BMW hat eine R 1200 GS so umgebaut, das die Maschine ohne Fahrer auskommt.

Selbstfahrende Autos gibt es bereits, doch BMW testet nun das erste autonome Motorrad. Wie von Geisterhand rollt das Zweirad über das Testgelände.

Autobauer wie Tesla haben es vorgemacht: Hände vom Lenkrad und das Auto übernimmt die Steuerung und bremst in Gefahren-Situationen ab. BMW geht jetzt einen Schritt weiter und testet das erste Motorrad, das ohne Fahrer auskommt.

Autonomes Motorrad für mehr Sicherheit

Aber ein Motorrad, das alleine fahren kann? Welchen Nutzen sollte man davon haben? Mit der umgebauten BMW R 1200 GS will der Konzern nicht den Fahrer ersetzen, sondern die Sicherheit für Biker und Maschine erhöhen.

Fahrbericht: BMW kann auch klein – BMW G 310 GS.

Video: Erleben Sie das autonome Motorrad in Aktion

Selbstfahrendes Motorrad kommt nicht auf die Straße

Das autonome Fahren sei aber nur ein Zwischenschritt und werde es wohl nie in die Serienproduktion schaffen. Allerdings sollen die gewonnen Erkenntnisse in neue Sicherheitsfunktion für Bremsen und Stabilisatoren fließen.

Zwei Jahre lang haben die BMW-Ingenieure an dem autonomen Motorrad getüftelt und dabei viele Testkilometer mit und ohne Fahrer zurückgelegt. Die umgebaute BMW R 1200 GS kann selbstständig die Spur halten, abbremsen und sogar den Ständer ausfahren. Nur alleine losfahren kann die Maschine nicht.

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anb/Glomex

Motorradtypen: So finden Sie das passende Modell

Sporttourer: kompakte, vollverkleidete Motorräder mit sportlicher Sitzposition wie die Honda VFR 800. 

Motorrad im Custom-Stil: Für die R-nineT-Reihe bietet BMW ein großes Zubehörprogramm an. 

Motorrad mit Muskeln: Großer Hubraum und hohes Drehmoment kennzeichnen Muscle Bikes wie die Triumph Rocket III. 

Chopper-Klassiker: Die Softail-Modelle von Harley-Davidson.

Einen klassischen Auftritt legen neue Maschinen wie die Triumph Bonneville Bobber hin.

Supermoto: leichte, spartanische Motorräder wie die KTM 690 SMC.

Ab ins Gelände: Dafür eignen sich Enduros wie die KTM 690 Enduro R.

Allrounder: Nicht spezialisierte Maschinen mit vielen Fähigkeiten wie etwa die Honda CB 500 F. 

Crossovermodelle kennzeichnen zum Beispiel eine höhere und aufrechtere Sitzposition wie bei der Ducati Multistrada.

Bei den Supersportlern wie der Ducati 1299 Superleggera steht die Dynamik unverkennbar im Vordergrund.

Retro-Bike: Die Ducati Scrambler ist ein neues Motorrad mit einer Optik, die an klassische Maschinen erinnert.

Nackte Tatsachen: Ein typisches, unverkleidetes Naked-Bike ist die Ducati Monster.

Die BMW 1200 GS gehört zu den große Reiseenduros. Foto: Arnold Debus/BMW/dpa-tmn

Vollverkleidet für die große Reise: Reisetourer wie die BMW K 1600 GTL.

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