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Motoröl: Wie lange ist es haltbar? Lagerung ist entscheidend

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Von: Simon Mones

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Ohne Motoröl geht beim Auto gar nichts. Aber wie lange ist der Schmierstoff eigentlich haltbar, ehe er verdirbt? Das hängt auch von der Lagerung ab.

Dass Lebensmittel irgendwann ablaufen, weiß jedes Kind. Wenn es so weit ist, sollten viele Nahrungsmittel nicht weiter verwendet und entsorgt werden. Bei Motorenöl ist es nicht anders, denn auch der Schmierstoff ist nur für eine begrenzte Zeit haltbar, ehe er verdirbt.

Wer eine kleine Reserve im Auto mitführt, für den Fall, dass die entsprechende Kontrolllampe eine Ölmangel anzeigt, kann entspannt sein. In geschlossenen Behältern hält sich der Schmierstoff etwa drei bis fünf Jahre. Ist der Vorrat jedoch einmal angebrochen, muss er innerhalb von sechs Monaten verwendet werden.

Eine Flasche Motoröl.
Ist die Flasche einmal geöffnet, sollte man sie in sechs Monaten verbrauchen. ©  Imaginechina-Tuchong/Imago

Motoröl: Wie lange ist es haltbar?

Doch woran erkennt man, dass das Öl nicht mehr gut ist? Ein Hinweis ist die Farbe: Normalerweise sollte der Schmierstoff eine gelbe bis hellbraune Färbung haben und recht klar sein, wie motoroel.de berichtet. Durch eine falsche Lagerung können jedoch Kondens- und Regenwasser eindringen und sich mit dem Motorenöl vermischen. Dieses wird dann trüb und milchig.

Zudem können sich Bestandteile der beigefügten Additive herauslösen und als Flocken oder gelförmig absetzen. Ein trüber Schleier im Öl weist ebenfalls darauf hin, dass die Haltbarkeit überschritten wurde. Ist das einmal passiert, kann der Schmierstoff einen Teil seiner Wirksamkeit einbüßen, weswegen er nicht mehr verwendet werden sollte.

Motoröl: Keine Vorgabe für ein Ablaufdatum

Auch die Lagerung wirkt sich auf die Haltbarkeit des Motoröls aus. Am besten ist eine konstante Temperatur von fünf bis 30 Grad sowie eine trockene, saubere Umgebung. Das Öl sollte zudem nicht direkt auf dem Boden aufbewahrt werden, schreibt motorzentrale.de.

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Wer nach einem Ablaufdatum sucht, wie man es von Lebensmitteln kennt, wird nur in einigen Fällen fündig. Denn: Eine verbindliche Regel, dieses auf der Flasche abzudrucken, gibt es nicht. Das Herstellungsdatum der Ölflasche ist indes immer vermerkt und setzt sich aus zwei Ziffern für die Jahreszahl und einem Hinweis auf den Monat zusammen. Einige Hersteller vermerken zudem das Herstellungs- beziehungsweise Abfüllübungsdatum des Öls. Einen fälligen Ölwechsel sollte man jedoch nicht durch regelmäßiges Nachfüllen hinauszögern. Diesen kann man auch selbst durchführen.

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