Versicherung klagte

Ferrari F40 an Kanaldeckel ruiniert – Schuldfrage endlich geklärt

Detail-Aufnahme eines Ferrari F40 (Symbolbild)
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Ein Ferrari F40 hat an einem Kanaldeckel Schaden genommen. (Symbolbild)

Wer muss zahlen, wenn eine Unebenheit auf der Straße das Auto beschädigt? Im Falle eines teuren Sportwagens fand das Gericht nun eine klare Antwort.

Koblenz – Sportwagen können schnell fahren. Dafür haben sie eine flache Karosserie mit wenig Bodenfreiheit sowie Spoiler und Schweller vorne und hinten. Das sieht natürlich schick aus und ist auch gut für die Aerodynamik und den Anpressdruck auf dem ebenen Asphalt einer Rennstrecke, aber nicht ganz so praktisch für den Alltag im Straßenverkehr. Das hat auch ein Millionär gelernt, dessen sündteurer Ferrari F40 in Cochem an der Mosel an einem Kanaldeckel hängengeblieben war. Das seltene Automobil wies danach Kratzer an der Karosserie auf, Frontmaske und -spoiler waren gebrochen, wie 24auto.de* berichtet.

Den Schaden bezifferte ein Gutachter auf 62.000 Euro. Die Versicherung des Ferrari zahlte – aber wollte das Geld von der Gemeinde zurück. Die sah das nicht ein, und so traf man sich vor Gericht. Das Landgericht Koblenz fand nun: Mit solchen Unebenheiten müssten Autofahrer aber rechnen und ihre Fahrweise entsprechend anpassen. Zudem habe es sich um eine relativ wenig befahrene Nebenstraße und Sackgasse gehandelt, besondere Vorkehrungen oder eine Reparatur der Straße seien nicht notwendig gewesen. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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