Ohne Verlängerung

E-Auto darf nicht an jede Steckdose

Strom zapfen: Schneller als an normalen Steckdosen geht das an öffentlichen Ladestationen oder an einer Wallbox daheim. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
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Strom zapfen: Schneller als an normalen Steckdosen geht das an öffentlichen Ladestationen oder an einer Wallbox daheim. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Gut, wenn Sie Ihr E-Auto an einer speziellen Wallbox oder öffentlichen Säulen nachladen können. Bleibt dafür nur eine normale Steckdose, geht das zwar auch - es gibt aber einiges zu beachten.

Stuttgart (dpa/tmn) - Elektroautos lassen sich auch an normalen Steckdosen aufladen. Die sollte dann aber unbedingt auf 3,6 kW und 16 Ampere abgesichert sein, erinnert die Zeitschrift «auto motor sport» (Ausgabe 19/20).

Wer nicht weiß, wie die heimischen Steckdosen genau beschaffen sind, fragt einen Elektriker. Außerdem muss das Ladekabel direkt in die Steckdose und darf wegen der hohen Belastung nicht etwa an ein Verlängerungskabel angeschlossen werden.

Besonders schnell ist der Ladevorgang an einer regulären 230-Volt-Steckdose aber nicht. Mit maximal 3,6 kW sind fast 20 Stunden nötig, um den großen Akku eines sportlichen Elektro-SUVs zu füllen, nennt die Zeitschrift ein Beispiel.

Besser eignen sich Wallboxen. Die seien ab etwa 600 Euro bis 1000 Euro verfügbar. Dazu kommen die Montagekosten. Als guten Mix aus Geschwindigkeit und Kosten nennt die Zeitschrift Boxen mit 11 bis 22 kW Ladeleistung, die an 400 Volt Starkstrom hängen.

© dpa-infocom, dpa:200827-99-328070/2

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