Bye bye Käfer

Aus diesem Grund verschwindet der VW Beetle aus den USA

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Mitarbeiter Paulo Castillo Sandoval macht im VW-Werk in Mexiko die Endabnahme an einem VW Beetle.

Für Sammler und Liebhaber ein Traumauto: Der VW Käfer. In Deutschland nimmt Volkswagen das Beetle Cabriolet vom Markt, in Amerika soll der Käfer ganz verschwinden.

Seine Rundungen machen ihn unverwechselbar. Aber auch die Geschichte des VW Käfers ist einmalig. Weshalb er jetzt vom Markt verschwinden soll.

VW Beetle zu klein für Amerikaner?

Vor allem in Amerika geht der Trend in Richtung größere Autos. In den letzten Jahren ist der Absatz des kleinen charmanten Käfers in Amerika so drastisch gesunken, dass Volkswagen zu einem Entschluss gekommen ist: Im Juli 2019 wird das Werk in Mexiko die Produktion stoppen.

Der Konzern gibt an, dass er seinen Fokus auf Familien- und Elektroautos setzen will. Volkswagen hätte wohl geprüft, ob eine Umrüstung des Beetle-Modells Sinn macht, hat sich aber am Ende für die Aufgabe des Erfolgs-Autos entschieden.

Aus für Oben-ohne-Käfer in Deutschland

Die letzten Exemplare des Beetle-Modells werden in den USA als Coupé und als Cabrio erhältlich sein. In Deutschland stattdessen nimmt VW nach dem Coupé nun auch das Cabriolet vom Markt. Da tut sich die Frage auf, wie lange man den Käfer wohl noch auf Deutschlands Straßen bewundern kann.

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Vom Nazi-Auto zum Exportschlager: Eine Ära geht dem Ende zu. In den 1930ern von Ingenieur Ferdinand Porsche auf Wunsch von Adolf Hitler entworfen, war das Kult-Auto die nächsten Jahrzehnte auf Erfolgskurs. Nicht zuletzt durch die amerikanische Filmkomödie "Ein toller Käfer" in den 1960ern, in dem ein Käfer namens Herbie ein Eigenleben entwickelt. 

Fünkchen Hoffnung für amerikanische Beetle-Fans

Hinrich Woebcken, Vorstandsvorsitzender der amerikanischen Volkswagen-Gruppe hat nicht völlig ausgeschlossen, dass es den Beetle nie mehr geben wird: "Sag niemals nie" war seine Reaktion auf die Frage nach einer etwaigen Wiederauflage des Kult-Autos.

jg

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