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Auto bleibt Nummer eins für Pendler – Bus und Bahn weit abgeschlagen

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Von: Marcus Efler

Stadtverkehr in Essen (Symbolbild)
Die meisten Pendler nutzen nach wie vor lieber das Auto als Bus oder Bahn. (Symbolbild) © Rupert Oberhäuser/Imago

Mit dem Rad zur Arbeit oder in der U-Bahn? Ungern. Mehr als zwei Drittel aller Pendler fahren mit dem Auto. Welchen Einfluss Corona auf das Verkehrsmittel hat.

Wiesbaden – Schöne neue Welt: Büroleute radeln flink mit dem E-Bike ins Büro, nutzen die stylishen E-Scooter und natürlich öffentliche Verkehrsmittel? Weit gefehlt: 68 Prozent aller Berufspendler gaben 2020 an, normalerweise mit dem Auto zur Arbeit zu fahren – so die Erkenntnis des Statistischen Bundesamtes aus dem sogenannten Mikrozensus, der regelmäßig in Stichproben die Lebensumstände der Deutschen abfragt. Gerade mal 13 Prozent nutzen vorrangig Bus oder Bahn. Selbst Fahrrad und zu Fuß gehen sind beliebter als die Öffentlichen Verkehrsmittel, wie 24auto.de* berichtet.

Die Corona-Pandemie und die Sorge vor einer Infektion in den Öffis scheint dagegen keine größere Rolle zu spielen, denn die Zahlen sind seit Jahren kaum verändert, auch 2016 lag beispielsweise der Anteil der Autofahrer schon bei 68 Prozent. Die Zahl der Pkw stieg dabei noch über die Jahre: Zum Stichtag am 1. Januar 2021 waren 48,2 Millionen Pkw in Deutschland zugelassen, 14 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Dabei werden vor allem Zweit- und Drittwagen immer beliebter: Seit 2010 hat sich die Zahl der Autos pro 100 Haushalte von 102 auf 108 erhöht. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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