Fast 20.000 Euro futsch

Autokauf mit bösen Folgen: Polizei beschlagnahmt – Käufer steht mit leeren Händen da

Der Betrüger ist mit dem Geld wohl über alle Berge.
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Der Betrüger ist mit dem Geld wohl über alle Berge.

Für fast 20.000 Euro hat sich ein Mann einen Gebrauchtwagen gekauft. Auf der Zulassungsstelle musste dann die Polizei kommen – und dem Käufer schlechte Nachrichten überbringen.

Der Kauf eines neuen Autos* ist eigentlich ein Grund zur Freude. Für einen Mann aus Eggenfelden im Landkreis Rottal-Inn entpuppte sich der Autokauf aber als echte Katastrophe. Er kam nicht einmal so weit, um den neuen Wagen ausgiebig einzufahren – mit dem Besuch der Zulassungsstelle endete für den Mann auch der Besitz seines neuen Autos.

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Autokauf endet in Katastrophe – Gebrauchtwagen wurde als gestohlen gemeldet

Den Vorschriften entsprechend machte sich der Käufer eines Gebrauchtwagens, den er zuvor für 19.400 Euro erstanden hatte, auf den Weg zur Zulassungsstelle. Dort wollte er sein neues Auto ummelden. Doch schon da gingen die Probleme los. Etwas stimmte mit den Papieren nicht, die dortigen Mitarbeiter riefen wegen der gravierenden Unstimmigkeiten die Polizei. Diese überprüfte die Dokumente sowie die Ausweiskopie des Verkäufers. Eine bange Zeit des Wartens für den Käufer, die mit mehr als schlechten Nachrichten endete: Der Gebrauchtwagen wurde in Frankreich als gestohlen gemeldet, bei den Papieren sowie dem Ausweis handelt es sich um Fälschungen.

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Kein gutes Ende für den Käufer

Daraufhin schaltete sich die Staatsanwaltschaft Landshut ein, so berichtet der BR. Sie stellte den Wagen sicher und teilte dem unglückseligen Käufer mit, dass er zunächst auf den 19.400 Euro, die er dem Verkäufer in Bar gezahlt hatte, sitzenbleiben würde. Denn der Betrüger war natürlich nicht mehr auffindbar. Die Kripo Passau ermittelt zwar nun, die Aussichten auf Erfolg sind erfahrungsgemäß jedoch nicht gerade hoch.

Worauf Sie beim Gebrauchtwagenkauf achten sollten

Natürlich lässt sich beim Kauf nicht beurteilen, ob es sich bei dem Auto um ein gestohlenes handelt. Einfacher lassen sich Fake-Inserate im Netz erkennen. Worauf Sie dabei achten müssen, verraten wir in einem separaten Artikel. (fh) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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